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02. Dezember 2010 18:50 Uhr

Wie aus einem Guss

Unterallgäu Die Weihnachtsengel von Monika Wörishofer aus Salgen sind ein klassisches Familienrezept. Aktuell seien sie die Lieblingssorte ihres Sohns Maxi, erzählt die 32-Jährige. Sie selbst habe die Plätzchen schon als Kind bekommen und ihre Mutter, die mit am Tisch sitzt, pflichtet ihr bei: Diese Weihnachtsleckerei hätte in der Familie Wörishofer eine lange Tradition. Die Wörishofers leben heute als echter Mehrgenerationenhaushalt zusammen. Monika Wörishofer, ihre Eltern Max und Fannie und ihr elf-jähriger Sohn Maxi wohnen nicht nur alle gemeinsam unter einem Dach, sie sind auch bei der Weihnachtsbäckerei ein eingespieltes Team. Durchschnittlich zehn verschiedene Plätzchensorten bäckt die Familie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit. Dabei tue sich "Opa" Max regelmäßig als "der beste Esser" hervor. Sein Enkel und Namensvetter Maxi hingegen mache sich vor allem um die Plätzchenproduktion verdient. Er sei derzeit eindeutig "der wahre Bäcker in der Familie", sind sich die Wörishofers einig. Wer den ambitionierten Nachwuchskonditor stolz seine neue "Zuckerguss"-Schürze zur Schau tragen sieht, zweifelt daran keine Sekunde. Von Adrian Gerlitsch

Einen fleißigen Helfer hat auch Irmgard Wißmiller aus Loppenhausen an ihrer Seite. Gemeinsam mit ihrer Tochter Rebecca, 14 Jahre, bäckt sie jedes Jahr um die zwölf verschiedene Sorten. Und das obwohl Irmgard Wißmiller selbst gar nicht so gerne Süßes isst, wie sie nebenbei erzählt. Der Großteil der jährlichen Plätzchen-Produktion lande deshalb in den Bäuchen von Tochter Rebecca, Ehemann Paul und den 15 Mitarbeitern ihres Mannes. Diese haben nämlich für gewöhnlich das Glück, zu Weihnachten mit einem kleinen Päckchen Naschwerk aus dem Hause Wißmiller überrascht zu werden. Ob sie sich auch dieses Jahr wieder darauf freuen dürfen, muss an dieser Stelle aber aus nachvollziehbaren Gründen ein Geheimnis bleiben. Falls ja, dann kämen auch sie in den Genuss der besonders feinen Lebkuchen-Amarena-Taschen, die die 48-Jährige im aktuellen "Zuckerguss" vorstellt. Und die sind nicht umsonst das absolute Lieblingsrezept von Tochter Rebecca.

Gleich mehrere Rezepte hat hingegen Anneliese Hienle aus Zaisertshofen bei der "Zuckerguss"-Redaktion eingesandt. Dass davon ausgerechnet die Moccatrüffel den Sprung ins Heft geschafft haben, hätte sie anfangs schon etwas überrascht, gibt die 56-jährige Hausfrau zu. Sie persönlich fände ja die Varianten mit Kokos und vor allem Tee mindestens ebenbürtig. Entdeckt habe sie die Rezepte für all diese Köstlichkeiten erst im Laufe ihres Hausfrauenlebens. Ihre Mutter sei schließlich alles andere als eine begeisterte Köchin gewesen, erzählt Anneliese Hienle. "Was Gutes und viel davon" bringt sie deren bodenständigen Anspruch ans Essen auf den Punkt. Sie selbst habe sich im Gegensatz dazu immer schon sehr für das Thema Kochen interessiert und als Hausfrau und Mutter von drei Kindern ständig dazugelernt. Darüber können sich jetzt auch die "Zuckerguss"-Leser freuen.

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