Pfaffenhausen Das Projekt "Begegnungs- und Pfarrzentrum" in Pfaffenhausen nimmt seinen Lauf. Das alte Pfarrheim nördlich der Pfarrkirche ist ausgeräumt und wird demnächst abgerissen. Die Pläne stehen und harren nun der Umsetzung und des Baubeginns. Auch die Finanzierung des Ein-Millionenprojekts ist durchgeplant. Das neue Pfarrzentrum ist - wie berichtet - ein gemeinsames Projekt der Kirchenstiftung St. Stephan und des Marktes Pfaffenhausen. So finden sich unter den Förderern die staatliche Dorferneuerung, die Kulturstiftung und auch die Diözese Augsburg. Die Kirchengemeinde und die Marktgemeinde sind ebenfalls gefordert. Staatliche Fördertöpfe gibt es für dieses Projekt nicht. Bürgermeister Roland Krieger ist deshalb bemüht, noch weitere Quellen zu erschließen. Dazu gehört die Bayerische Landesstiftung. Sie kann größere Projekte fördern, wenn diese sozialen, kulturellen und gleichzeitig gemeinnützigen Zwecken dienen.

Um Inhalte und Ziele des neuen Zentrums kennenzulernen, kam nun die Sozialpolitikerin Berta Schmid als Vorstandsmitglied der Bayerischen Landesstiftung nach Pfaffenhausen. Zum Lokaltermin stieß auch Finanzstaatssekretär Franz Pschierer (CSU) als zuständiger Landtagsabgeordneter dazu.
Bürgermeister Roland Krieger erläuterte die Ursprünge des Projektes, das aus einem breiten Bürgerbeteiligungsprozess entwickelt worden sei.
"Wie ein Leuchtturm"
Berta Schmid war, wie sie sagte, "vom fortschrittlichen Marktflecken, von dem Projekt und vom konzeptionellen Vorgehen in Pfaffenhausen" beeindruckt. Sie könne die Stärkung des Ortskerns sowie die Bereitschaft, die Kommune und die Pfarrei gemeinsam in die Zukunft auszurichten, nur begrüßen. Ihr erscheine das Konzept "wie ein Leuchtturm im ländlichen Raum", gab Berta Schmid offen zu. Das sehe Sozialministerin Christine Haderthauer ebenso, konnte Pschierer hinzufügen. Die Ministerin werde das Projekt aus fachlicher Sicht "voll befürworten", wusste er. Damit sei auch der Weg für eine uneingeschränkte Förderung durch die Landesstiftung frei. Franz Pschierer selbst sagte für das Finanzministerium "volle Unterstützung" des Vorhabens zu. (hlz)
|
|
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: