Donnerstag, 19. Oktober 2017

06. April 2016 00:04 Uhr

Radball

Eine Nummer zu groß

Beide Mindelheimer Mannschaften verpassen bei Bezirksmeisterschaft das Podest

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Dass es für die beiden Radballmannschaften des Velo Club Mindelheim nicht leicht sein würde, die schwäbische Meisterschaft zu gewinnen, war klar. Trotz des Heimvorteils in der Mindelheimer Brennerhalle. Weil es für die schwäbische Meisterschaft keinerlei Beschränkungen hinsichtlich der Spielklassen gibt, lag die Favoritenrolle klar bei den beiden Bayernligamannschaften aus Kissing.

Und die sollten ihrer Rolle auch gerecht werden. Der RSV Kissing II um Lukas Keller und Andreas Pongratz sollte alle fünf Spiele gewinnen, darunter ein 13:0-Kantersieg gegen den RMSV Lautrach. Auch die beiden Mindelheimer Mannschaften, VC Mindelheim I (Michael Böck/Herbert Ruf) und VC Mindelheim II (Alexander Müller/Sebastian Faßbender) mussten sich dem Tabellenführer der Bayernliga klar mit 1:7 bzw. 2:9 geschlagen geben.

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Für sie blieb am Ende nicht einmal ein Platz auf dem Podest, was vor allem für das erfahrene Duo Böck/Ruf enttäuschend war. Dass sich der VC Mindelheim II schwertun würde, war aufgrund der Erkrankung von Manuel Steber vorher klar. Zwar lieferte Sebastian Faßbender als Ersatzspieler ein ordentliches Turnier ab, eingespielt waren Müller und Faßbender aber nicht so ganz.

So blieb es für die Mindelheimer „Zweite“ nur bei einem Sieg gegen den klassenniedrigsten Teilnehmer, den Bezirksligisten RMSV Lautrach, und damit am Ende bei Platz fünf.

Wenig besser lief es für das Duo Böck/Ruf. Die Partien gegen die Vereinskollegen der „Zweiten“ und gegen den RSMV Lautrach wurden zwar pflichtgemäß gewonnen. Doch in den übrigen drei Spielen setzte es nur noch Niederlagen. Hier vergaben die Mindelheimer zahlreiche Chancen, selbst Strafstöße konnten diesmal nicht verwandelt werden. Eigene Angriffe blieben wirkungslos, die jeweiligen Konter führten dagegen zu leichten Toren für die Gegner. So kassierten Böck/Ruf gegen den RSV Kissing III eine 5:6-Niederlage. Gegen den Ligakonkurrenten RKB Soli Augsburg lagen sie gar mit 0:3 zurück. Zwar schafften die Mindelheimer Mitte der zweiten Halbzeit den Ausgleich zum 5:5, doch schließlich behielten die Gäste mit 6:5 die Oberhand – und sollte sich damit den dritten Platz sichern. Im letzten Spiel gegen den neuen Schwäbischen Meister RSV Kissing II brach der VC Mindelheim I dann völlig ein und kassierte eine 1:7-Niederlage.

Im Endergebnis spiegelte sich dann doch weitgehend die Spielstärke aus den Ligen wider: Der Tabellenführer der Bayernliga wurde Schwäbischer Meister vor dem zweiten Bayernligavertreter. Platz drei ging an den RKB Soli Augsburg aus der Landesliga. Vierter wurde Mindelheim I vor Mindelheim II und dem einzigen Bezirksligisten, RMSV Lautrach.

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Ein Artikel von
Axel Schmidt

Mindelheimer Zeitung
Ressort: Sport

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