Weißenhorn (kr) - Die Bürger von Wallenhausen können in nicht allzu ferner Zeit über einen neuen rund 1100 Quadratmeter großen Dorfplatz flanieren. Der Weißenhorner Stadtrat hat am Montagabend grünes Licht für die Neugestaltung des Geländes rund um die ehemalige Dorfwirtschaft gegeben. Wenn möglich, soll noch in diesem Jahr mit der Baumaßnahme begonnen werden.

Bei der bisherigen Grobplanung hatten die Wallenhauser Bürger weitgehend freie Hand. In Zusammenarbeit mit Diplom-Ingenieur Roland Guther von der Stadtverwaltung wurden einige Eckpunkte festgelegt:
Eine ebene Fläche für Veranstaltungen;
Befestigung der Wege mit Betonpflastersteinen.
Beim Bau des Dorfplatzes soll der alte Bierkeller erhalten bleiben und in das Ensemble eingegliedert werden;
Bau einer Brunnenanlage mit einer Säule (80 Zentimeter hoch, 80 Zentimeter im Durchmesser), die in der Mitte eines gepflasterten Brunnenbeckens steht; umrahmt wird der Brunnen von Kalksteinquadern, die als Sitzgelegenheiten dienen;
Bau eines Pavillons mit circa 20 Quadratmetern Grundfläche, ausgeführt als Stahlkonstruktion mit hölzernem Dach und Zinkblecheindeckung.
Nach Schätzungen des städtischen Bauamts kostet das Projekt knapp 251 500 Euro, die reinen Baukosten belaufen sich auf ungefähr 156 500 Euro. Laut Bürgermeister Dr. Wolfgang Fendt will die Wallenhauser Dorfgemeinschaft Eigenleistungen in Höhe von 15 000 Euro erbringen.
Dazu gibt es Zuschüsse vom Amt für ländliche Entwicklung in Krumbach. Summa summarum muss die Stadt dann noch 96 000 Euro locker machen.
Parallel dazu wird auch das Äußere der alten Schule in Wallenhausen für knapp 171 000 Euro auf Vordermann gebracht. Abzüglich weiterer Zuschüsse vom Amt für landwirtschaftliche Entwicklung muss die Stadt letztendlich 85 500 Euro berappen.
Bei den Haushaltsberatungen war der Stadtrat noch von um über 40 000 Euro höheren Kosten ausgegangen.
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