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  3. Premiere: Depressionen auf dem Bauernhof

Premiere
24.02.2015

Depressionen auf dem Bauernhof

Wenn statt des „Happy Ends“ ein langes Leben aus Steine klauben und Sterz essen wartet. „Wenn man die Sau schneiden tät, wie man es bei den Ferkeln tut, vielleicht würde dann alles friedlich und leicht?“, heißt es im Stück. Von links: Renate Steinle, Barbara Trottmann.
Foto: Herrmann Posch

Stück in Mundart über Liebe und Hass, Abhängigkeit und Freiheitsdrang. „Sauschneidn“ bringt Ländlichkeit ohne Kuhglocken-Idyll auf die Bühne des Ulmer Theaters

Auf Ebay gab es vier Karten für die ausverkaufte Ulmer Premiere von Ewald Palmetshofers 2005 geschriebenem preisgekrönten Erstlingswerk „Sauschneidn“ zu ersteigern. Als „schwäbische Komödie“ bezeichnete das Angebot das Stück. Das nun gerade ist „Sauschneidn“ nicht: Fanny Brunner inszenierte Palmetshofers in tiefstem österreichischen Dialekt geschriebenes „Mutterstück“ tiefernst; „Schauschneidn“ ist ein depressives Kunst-Stück um hoffnungslose Frauenleben auf einem Bauernhof ganz ohne ländliches Kuhglocken-Idyll. Die traditionelle Verwurzelung im Katholizismus, die die Frauen dominierende physische und sexuelle Gewalt eines tumben Sohnes/Ehemannes und der Alkohol bestimmen das Leben von Hansi und ihrer Schwiegertochter Rosi.

Es ist ein heilloses Stück Sodom und Gomorrha in österreichischer Ländlichkeit: Vor der Rohheit des (im Stück abwesenden) Karl suchen die beiden Frauen Hansi und Rosi Trost und Wärme beieinander. Das reicht – den Andeutungen im Stück zufolge – bis zu lesbischen Zärtlichkeiten. Doch das labile Gleichgewicht aus Hassliebe zwischen der Mutter Karls und dessen Frau, beeinflusst von Uremotionen wie Eifersucht und Herrschenwollen, gerät völlig aus den Fugen, als sich in Karls Mutter der Gedanke festsetzt, sie hätte ihren Buben rechtzeitig kastrieren müssen wie die Ferkel im Stall. Dann wär er nicht so ein Saubär geworden. Abends, wenn er in der Wanne sitzt, soll es passieren ... Und der Sterz, das Kartoffelgericht mit viel Schnaps, das die Ferkel vor der Kastration bekommen, dampft schon auf dem Herd. Die Schwiegertochter zögert – und Hansi verrät an den Sohn, dass sich Rosi mit dem feschen Hermann aus dem Dorf trifft, dem jungen Mann, der (zwar nicht bis zum Abitur, aber immerhin) am Gymnasium war und der Latein kann. Latein, die Sprache, in der die Gebete auf allen Möbeln geschrieben sind (Bühne: Britta Lammers).

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