Ulm Vor allem ein Thema hat in den vergangenen Wochen die Gemüter erhitzt: das schlechte Wetter. Sommer Ade. Nur Konstantin und seine Freunde scheinen davon seltsam unberührt. Sie haben, was sie für einen gelungenen Ferientag brauchen: das Skateboard stets griffbereit, vor ihnen die Ulmer Reithalle mit 900 Quadratmetern voller Rampen vom Feinsten. Das Mekka für jeden Vollblut-Skater.

Kein Wunder also, dass sich die Ulmer Reithalle zum Treffpunkt der lokalen Skater- und BMX-Szene entwickelt hat. Anfänger kommen hierher, um sich an ersten Drehungen zu versuchen, ebenso wie Skate-Cracks, die mutig durch die Lüfte wirbeln und mit waghalsigen Sprüngen für Aufsehen sorgen.
Mitten im bunten Treiben sind auch Florian und seine Freunde zu finden. Sie probieren sich gerade an einer besonders kniffligen Drehung. "Es dauert schon eine Weile, bis man den einen oder anderen schwierigen Trick beherrscht. Deshalb kommen wir in den Ferien oft den ganzen Nachmittag hierher", meint Konstantin. Für ihn hat das Skaten inzwischen fast Suchtpotenzial. "Mich reizt der Adrenalinkick, das Risiko beim Ausprobieren immer neuer Tricks", erzählt er mit leuchtenden Augen.
Und Herausforderungen bietet die lichtdurchflutete Ulmer Reithalle, bestens ausgestattet mit neuen, abwechslungsreichen Rampen, genug. Das wissen auch die meisten Besucher hier zu schätzen. "Es stimmt schon, von so einer großen Skatehalle können viele Jugendlichen in anderen Städten nur träumen", sagt etwa Patrick aus Neu-Ulm.
Außerdem finden regelmäßig BMX- und Skatecontests statt, bei denen jeder seine Künste unter Beweis stellen und das Publikum mit möglichst spektakulären Tricks beeindrucken kann. Auch Konstantin will beim nächsten Mal dabei sein.
Deshalb muss er nun wieder los, rauf auf das Skateboard und rein in die Halfpipe.
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