Ereignet hat sich der Vorfall laut Kripo Neu-Ulm in der Nacht zum Donnerstag. Ein aus dem Raum Heidenheim stammender 15-Jähriger, der allerdings keinen festen Wohnsitz hat, sowie sein drei Jahre äterer Komplize traten zunächst eine Kellertür auf, um ins Innere des Gebäudes zu kommen. Dort machten sie sich zunächst an einigen Schränken zu schaffen. Als es ihnen nicht gelang, diese zu öffnen, schlichen sie vom Keller aus in die darüber liegenden Räume. Dort versuchten sie erneut eine Tür einzutreten - und zwar die zur Einliegerwohnung des Sportheims. Der Bewohner, der zu Hause war, schreckte durch den Lärm auf. Glücklicherweise gelang es den Tätern aber nicht, die Wohnungstür zu öffnen. Sie wandten sich schließlich dem Gastraum zu. Dort fiel ihnen ein Bedienungsgeldbeutel mit circa 100 Euro in die Hände, mit dem sie sich aus dem Staub machten. Weit kamen sie nicht, denn mittlerweile waren schon mehrere Streifen der Neu-Ulmer Polizei auf dem Weg nach Straß. Alarmiert hatte sie der Bewohner des Sportheims, der zu einem Nachbarn geschlichen war und von dort aus einen Notruf absetzte. Unweit des Tatorts konnten das Duo festgenomen werden. Die Kripo will nicht ausschließen, dass noch ein Dritter an dem Einbruch beteiligt war. Die beiden Gefassten wurden im Laufe des Donnerstags der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl gegen den 15 Jahre alten Wohnsitzlosen, der wegen zahlreicher Einbrüche und Diebstählen bei der Polizei als "jugendlicher Intensivtäter" bekannt ist. Der 18-jährige, der in Neu-Ulm wohnt, wurde mangels Haftgründen vorerst auf freien Fuß gesetzt
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