Region (home/ml) - Die Eintragungsfrist zum Volksbegehren "Für echten Nichtraucherschutz" ist gestern Abend abgelaufen. Die Stadt Neu-Ulm ist auf dem letzten Platz geblieben. Und zwar nicht nur im Landkreis, sondern auch in ganz Bayern.
Ulrich Hoffmann, der Sprecher des hiesigen Unterstützerkreises, findet das schlechte Ergebnis "fast schon peinlich." An der Werbung könne es nicht gelegen haben, resümiert er. Bei anderen Abstimmungen falle Neu-Ulm ebenfalls stets mit seiner "Wahlmüdigkeit" auf.
Doch auch sonst haben sich im Norden des Landkreises weniger Menschen eingetragen als im Süden. Dort wurden öfters die erforderlichen zehn Prozent erreicht oder sogar überschritten. Bellenberg ist mit 12,1 Prozent der Spitzenreiter, gefolgt von Illertissen mit 11,4 Prozent und der VG Altenstadt mit 11,2 Prozent. Ein ähnlich gutes Abschneiden gelang im nördlichen Kreisgebiet nur in Pfaffenhofen. Folgende Ergebnisse wurden erzielt:
Neu-Ulm: 1388 Eintragungen, 3,37 Prozent.
Nersingen: 383 Eintragungen, 5,74 Prozent.
Elchingen: 423 Eintragungen, 6,05 Prozent.
Senden: 970 Eintragungen, 6,15 Prozent.
Weißenhorn: 831 Eintragungen, 8,45 Prozent.
Pfaffenhofen: 600 Eintragungen, 11,17 Prozent.
Holzheim: 83 Eintragungen (Ergebnis 17 Uhr), 6,03 Prozent.
Roggenburg: 156 Eintragungen, 7,6 Prozent.
In Babenhausen (Landkreis Unterallgäu) gibt es sehr viele Befürworter des Volksbegehrens: Rund 13,7 Prozent aller Stimmberechtigten im Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft (VG) haben sich eingetragen.
In der Marktgemeinde Babenhausen selbst waren es sogar 16,6 Prozent.
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