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09. März 2010 20:25 Uhr

Gemeinde rechnet mit bis zu 200 000 Euro weniger

Holzheim In einer Sitzung hat der Gemeinderat Holzheim über den Etat für das laufende Jahr beraten. Obwohl die Gemeinde mit sinkenden Steuereinnahmen rechnet, stehe der Haushaltsplan solide da, sagte Bürgermeister Josef Wegele.

Die Renovierung des Holzheimer Rathauses geht gut voran: Die Fliesen sind verlegt, die Treppe ist fertig und die Elektroarbeiten haben bereits begonnen, berichtete Bürgermeister Josef Wegele in einer Gemeinderatssitzung. Er sei "guten Mutes", zum geplanten Termin Ende April wieder ins Rathaus einziehen zu können. Bei den Einnahmen rechnet die Gemeinde allerdings mit - im schlechtesten Falle - 200 000 Euro weniger als im vergangenen Jahr. Die Kreisumlage steige, während die Einnahmen aus Schlüsselzuweisungen und Einkommenssteuer sinken, vermutet Bürgermeister Wegele.

Insgesamt wurde der Vermögenshaushalt - der die Investitionen auflistet - der Gemeinde auf 1 049 300 Euro festgesetzt. Dabei sind die Finanzen in Holzheim nach Angaben von Wegele recht solide aufgestellt: Es müssten keine Kredite aufgenommen werden. Im Verwaltungshaushalt, der die laufenden Kosten summiert, sieht der Haushaltsplan einen Betrag von insgesamt 2 138 600 Euro vor. Seitens der Gemeinderatsmitglieder gab es am Haushaltsplan in der Sitzung nichts zu beanstanden - er wurde einstimmig angenommen.

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Neuer Vertrag: Lechwerke werden Laternen austauschen

Für mehr finanziellen Spielraum könnte allerdings eine neue Vertragsregelung hinsichtlich der Straßenbeleuchtung sorgen. Hier geht es um insgesamt 168 Laternen, die nach einem Vorschlag der Lechwerke pauschal ausgetauscht werden sollen, um kostspielige Einzelaktionen zu vermeiden. Die bisherigen zwei Leuchtkörper werden nunmehr durch einen einzelnen Leuchtkörper ersetzt, der deutlich weniger Strom verbraucht. Der auf vier Jahre angesetzte neue Vertrag veranschlagt jährliche Kosten von rund 3500 Euro. Demgegenüber stehen die in der Vergangenheit angefallenen Kosten in Höhe von 5700 Euro jährlich, sodass die Gemeinde etwa 2200 Euro im Jahr sparen würde.

Nach einer regen Diskussion entschieden sich die Räte mit nur einer Gegenstimme dafür, den Vertrag mit den Lechwerken abzuschließen.

Bürgermeister Wegele bewertete die Umstrukturierung in der Straßenbeleuchtung als positiv. (uwt)

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