Mittwoch, 17. Januar 2018

20. Januar 2010 20:45 Uhr

Heute wird über Entwurf der Synagoge entschieden

Ulm (heo) - Für die Stadt Ulm ist heute ein historischer Tag: Etwa gegen 17 Uhr steht fest, welcher Entwurf für eine neue Synagoge auf dem Weinhof das Rennen gemacht hat. Der geplante Standort befindet sich gegenüber der Stelle, an der die alte Synagoge stand, die 1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Derzeit wird das etwa 600 Quadratmeter große Areal als Parkplatz genutzt. Vorgesehen ist der Bau einer Synagoge mit angeschlossenem Gemeindezentrum, einem Kindergarten und einer Bibliothek, insgesamt gut 1000 Quadratmeter Nutzfläche. Wie berichtet, wurde 2007 ein "Förderverein zur Unterstützung des Baues einer neuen Synagoge in Ulm" gegründet. Im Mai 2009 fasste der Gemeinderat der Stadt Ulm einstimmig den Beschluss, dass eine neue Synagoge am Weinhof gebaut werden kann.

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Staatsvertrag regelt künftige FInanzierung

Ein Meilenstein für die Realisierung einer neuen Synagoge in Ulm war die Unterzeichnung eines Staatsvertrags. Damit wurden Anfang der Woche die jüdischen Gemeinden in Baden-Württemberg den Kirchen rechtlich gleichgestellt. Dass die jüdischen Gemeinden 60 Jahre nach dem Holcocaust damit rechtlich und politisch auf die höchste Stufe gestellt werden, hat auch finanzielle Folgen. Mit dem Staatsvertrag werden die Zuschüsse für jüdische Baden-Württemberger von 330 Euro auf 750 Euro pro Kopf erhöht. Zudem bringe ein jährlicher Zuschuss von zunächst 500 000 Euro pro Landesverband Baden und Württemberg Planungssicherheit, hieß es vom Staatsministerium. Nach Angaben des "Fördervereins zur Unterstützung des Baues einer neuen Synagoge in Ulm" beträgt der Eigenanteil etwa 1,5 Millionen Euro.

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Renommierte Architektenbüros bewarben sich um den Bau der Ulmer Synagoge. Darunter Stephan Braunfels, der mit zwei Gebäuden in der Neuen Mitte aufmerkte, oder Alfred Jacoby, der bereits einige Synagogen in Deutschland baute.

Acht Personen entscheiden als Gutachter, welcher Entwurf den Zuschlag bekommt. Darunter der Ulmer Rabbiner Shneur Trebnik, Landesrabbiner Netanel Wurmser, Bau-Bürgermeister Alexander Wetzig, Volker Jescheck, Hauptabteilungsleiter Stadtplanung, Architekturprofessorin Ulrike Lauber, Architektin sowie die Stadtplanerin Rena Wandel-Hoefer.

Ausstellung Die verschiedenen Modelle und Pläne werden ab Freitag, 22. Januar, bis zum 21. Februar im Gewölbesaal des Ulmer Schwörhauses zu sehen sein. OB Ivo Gönner eröffnet die Schau um 9 Uhr.

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