An der Oberhauser Straße in Weißenhorn bereiten Bäume Sorgen: Ihre Kronen ragen in die Fahrbahn.

Weißenhorn Zu große Bäume auf zu kleinem Raum: Die Kronen der Linden in der Oberhauser Straße ragen in die Fahrbahn hinein. Mitunter streifen Lastwagen die Zweige und Äste. Das Staatliche Bauamt in Krumbach hält dies für gefährlich und forderte die Verwaltung per Brief bereits Ende Januar auf, „umgehend geeignete Maßnahmen zu veranlassen“. Ein weiteres Problem haben die Mitglieder des Bauausschuss am Montag vor Ort begutachtet: die Wurzeln der Linden drücken von unten gegen die Asphaltdecke des Gehwegs, es gibt starke Schäden. Aus Sicht mehrerer Räte wurden die Bäume schlicht falsch gepflanzt: Der schmale Grünstreifen von nur 50 Zentimetern könne die mächtigen Linden nicht aufnehmen, hieß es. Deshalb wollen die Mitglieder des Ausschusses prüfen lassen, ob Linden an der Oberhauser Straße entfernt werden müssen. Zudem sollen sich Experten nach alternativen Arten umsehen – eventuell könnten Bäume mit dünneren Stämmen gepflanzt werden. Bürgermeister Wolfgang Fendt bereitet ein möglicher Abschied von den Linden dennoch Bauchschmerzen: „Das tut weh.“ Dennoch müsse für Sicherheit gesorgt werden. Er bezeichnete es als fraglich, dass heuer noch gehandelt werde – nach dem 1. März dürften Bäume per Gesetz nicht mehr gefällt werden. Eine Ausnahme: Wenn die Verkehrssicherheit gefährdet ist, dürfen Bauhofarbeiter zu den sägen greifen. Fendt: „Entlang der Oberhauser Straße wird es immer schlimmer.“
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