Ordnungsdienst und Polizei haben in Ulm Radfahrer kontrolliert. Binnen weniger Stunden mussten 31 ein Verwarnungsgeld bezahlen.

In den Fußgängerbereichen ereignen sich laut Polizei immer wieder gefährliche Begegnungen von Radlern und Fußgängern, die zwar meist ohne Verletzte enden, bei den Fußgängern aber immer ein Gefühl der Unsicherheit hinterlassen. Und dass es am Ende ohne Verletzte ausgeht, ist oft nur dem Zufall überlassen.
Stadt Ulm und Polizei führen deshalb seit mehreren Jahren im Rahmen der gemeinsamen Aktion „Rote Karte“ Schwerpunktkontrollen durch, um Radler aus den Fußgängerbereichen zu verweisen. Daneben kontrollieren kommunaler Ordnungsdienst und Polizei aber auch unregelmäßig während der ganzen Fahrradsaison. Die erste Schwerpunktkontrolle fand am Mittwoch zwischen 13 und 16 Uhr statt. In dieser Zeit mussten 31 Radler auf behördliche Weisung absteigen.
Dann überprüfte die Polizei die Radler und deren Fahrzeuge. Der kommunale Ordnungsdienst sprach an Ort und Stelle die Verwarnungen aus. Zuvor waren die Betroffenen noch über die Gefahren aufgeklärt worden, die sie durch ihr Verhalten heraufbeschworen. Ausnahmslos alle Radler zeigten während der Kontrolle Einsicht. Stadt Ulm und Polizei wollen in den nächsten Wochen und Monaten ihre Kontrollen fortsetzen und haben weitere Schwerpunktkontrollen geplant.
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