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15. Dezember 2011 23:00 Uhr

Bauausschuss

Langwierige Sanierung und schnelle Pizza

Die Arbeiten an der über 400 Jahre alten Taverne können weitergehen Von Uta Wittke

Pfaffenhofen Bei der vergangenen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses Pfaffenhofen wurde über die historische Taverne, einen italienischen Stehimbiss und neue Beleuchtung diskutiert und abgestimmt.

SanierungTaverne: Die Arbeiten an der Äußeren Taverne in Pfaffenhofen können weitergehen. Ein Statiker hatte festgestellt, dass die nördliche Außenwand des historischen Gebäudes immer weiter nachgab und das Haus einsturzgefährdet war. Mit Hilfe von Stahlstreben wurden die Mauern mittlerweile fixiert. Für die nötigen Sanierungsarbeiten, beispielsweise am faulenden Gebälk und am Dachstuhl, benötige Inhaber Peter Pfistermeier jetzt jedoch eine eigene Erlaubnis. Da das über 400 Jahre alte Gemäuer unter Denkmalschutz steht, müssen Gemeinde und Landratsamt die Sanierungsarbeiten abnicken. „Der Bau ist momentan eingestellt“, erklärte Bürgermeister Josef Walz dem zuständigen Bauausschuss der Marktgemeinde.

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Um mit den derzeit offensichtlich notwendigen Arbeiten weiterzumachen, brauche der Eigentümer nun die Erlaubnis. Diese erteilten die Mitglieder des Bauausschusses einstimmig. Zukünftige Maßnahmen müssen jeweils per Gutachten festgestellt und separat genehmigt werden.

Stehimbiss: Freunde schneller Mahlzeiten können demnächst vielleicht auch frischgebackene Pizza in ihren Speiseplan aufnehmen. Der Bauausschuss erteilte einem Pizza-Lieferservice die bauliche Genehmigung, in der Römerstraße einen Stehimbiss zu eröffnen. Die endgültige Genehmigung des Imbissstands hinsichtlich gastronomischer Anforderungen durch das Landratsamt steht allerdings noch aus.

Straßenbeleuchtung: In 623 Straßenlaternen in der Marktgemeinde werden die Birnen ausgetauscht. Dafür erteilte der Bauausschuss den Lech-Elektrizitätswerken (LEW) den Auftrag. Für rund 5500 Euro Pauschale pro Jahr werden diese sich darum kümmern, dass defekte Lampen ausgetauscht werden. Der Vertrag läuft für vier Jahre. Die Markträte gehen davon aus, dass sich innerhalb dieser Vertragslaufzeit am Stand der Technik einiges ändern wird und danach möglicherweise weitere Energiesparmaßnahmen möglich werden.

Über 300 Lampen wurden schon vor vier Jahren mit Energiesparlampen ausgestattet, wodurch die Gemeinde jährlich über 16000 Euro einspart. In Zukunft will man das Energiesparkonzept weiter ausbauen, indem beispielsweise für neue Straßenzeilen ausschließlich die besonders sparsamen LED-Lampen eingeplant werden. (uwt)

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