Samstag, 20. Dezember 2014

23. November 2010 20:45 Uhr

Mehlpreise bringen Bäcker auf die Palme

Neu-Ulm Delegierte aller 17 Innungsbetriebe begrüßte der Obermeister der Bäckerinnung Neu-Ulm, der stellvertretende Kreishandwerksmeister Kurt Wiedenmayer auf der Herbstversammlung der Bäckerinnung Neu-Ulm in den Bürgerstuben in Reutti.

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Die Geehrten und Innungsbesten Auszubildenden der Bäckerinnung Neu-Ulm (v.l.): Obermeister Kurt Wiedenmayer (Vöhringen), Altmeister Hans Honold (75), Neu-Ulm, Mona Sofie Berkmüller (Innungsbeste Bäckerin, Bäckerei Galler, Nersingen), Bäckermeister Uli Bayer (Neu-Ulm), Cagla Özcelik (Innungsbeste Verkäuferin, Bäckerei Bayer, Neu-Ulm), Altmeister Anton Hörmann (75), Roggenburg, Bäckermeister Wilhelm Galler jun. (Nersingen), Altmeister Karl Dreihäupl (70), Neu-Ulm. Foto: mde
Foto: mde

Ehrungen, Ausbildung, Energiepreise und Fragen zu den EG-Verordnungen und zur Sicherung gegen Betrüger und Einbrecher, die vermehrt Einzelhandelsgeschäfte im Fokus haben, standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

"Werden wir demnächst in Bio-Gasanlagen Erntedankfest feiern?", fragte der Obermeister sarkastisch und ging damit auf die vermehrte Verwendung von Getreide zur Bio-Gasgewinnung ein. Man müsse sich nicht über steigende Mehlpreise wundern, wenn ein Landwirt bei einem Bio-Gas-Betrieb einen wesentlich höheren Getreidepreis erzielen könne als bei der BayWa, bemerkte Wiedenmayer. Eine 50-prozentige Erhöhung des Mehlpreises bedeute für einen normalen Bäckereibetrieb jährliche Mehrausgaben von etwa 10 000 Euro. Die Betriebe könnten die Erhöhungen der Löhne und die Preiserhöhungen von Mehl und Energie nicht so einfach schlucken, sie müssten zum Beispiel bei den Energiepreisen nach Alternativen schauen.

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Die Energiefrage und die tarifpolitische Grundlinie seien einer der Hauptpunkte auf der Obermeistertagung gewesen, auf der auch wieder unterstrichen wurde, dass für die Lösung solcher Fragen ein starker Landesinnungsverband für den einzelnen Innungsbetrieb von überlebenswichtiger Bedeutung sei. Dies gelte genauso für die ständige Zunahme der EU-Vorschriften, für die Kennzeichnungspflicht oder für die Eindämmung des Papierkrieges, den die EU bei den Hygieneregelungen gegen kleine und mittlere Betriebe führe. Nur eine starke Landesinnung könne Lösungen auf gesamthandwerklicher Ebene schaffen, so der Obermeister. "Wir sind die kleinste schwäbische Innung mit dem größten Anteil an Auszubildenden und wir sind stolz darauf, dass unter unseren Auszubildenden immer wieder die Besten zu finden sind. Das liegt natürlich auch an unseren Ausbildungsbetrieben, die heute durch die Ehrung der Altmeister im besonderen Licht stehen", freute sich Wiedenmayer bei der Auszeichnung der nachfolgenden "Innungsbesten Azubis" und der Altmeister: Innungsbeste Bäckerin 2010 war Mona Sofie Berkmüller (Ausbildungsbetrieb Bäckerei Galler, Nersingen), Innungsbeste Verkäuferin Cagla Özcelik (Ausbildungsbetrieb Bäckerei Bayer, Neu-Ulm). Die Jubilarehrungen der immer noch in der Innung aktiven Altmeister: Hans Honold (75 Jahre), Neu-Ulm, Anton Hörmann (75 Jahre), Roggenburg, Karl Dreihäupl (70 Jahre), Neu-Ulm. (mde)

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