Freitag, 21. Juli 2017

11. November 2010 20:30 Uhr

Neuer Blickfang in Bahnhofsnähe

Ulm Das ehemalige Daiber-Areal in der Nähe des Ehinger Tors liegt seit Jahren brach. Doch auch drum herum sieht die Stadt Handlungsbedarf. Deswegen wurde nun ein Rahmenplan für das gesamte Quartier zwischen Zinglerstraße und Ehinger Straße erstellt. Der Bauausschuss des Ulmer Gemeinderats hat diesen einstimmig genehmigt.

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"Das Quartier ist derzeit untergenutzt", erläutert Stadtplaner Peter Rimmele. "Zum großen Teil sind dort niedrige Gewerbebetriebe, die von der Bausubstanz her schlecht sind. An dieser prominenten Stelle in der Innenstadt ist das nicht mehr angemessen."

Auch die Erschließung soll verbessert werden

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Der Rahmenplan sieht deshalb vor, dass auf dem Gelände nach und nach auch größere Gebäude entstehen sollen, die der Lage des Quartiers gerecht werden - im Innenbereich attraktive Wohnungen, außen Gewerbebetriebe. Das derzeitige Einkaufszentrum Ehinger Tor mit Einzelhändlern, einer Disco, einem Sportstudio, einer Tanzschule und weiteren Dienstleistern sieht die Stadt als "dringend entwicklungsbedürftig" an. Auch die Erschließung soll verbessert werden - die Ehinger Straße endet derzeit in einer Sackgasse, eine Anbindung an die Unterführung unter den Gleisen fehlt. Das soll sich ändern. Der Plan sieht außerdem vor, die Ehinger Straße in einen verkehrsberuhigten Bereich zu verwandeln und den Ehingertorplatz zu erweitern. Was die Neubebauung des Areals angeht, kann die Stadt allerdings nur Anreize schaffen - die Grundstücke befinden sich durchgehend in Privatbesitz.

Eine Neugestaltung an exponierter Stelle steht jedoch bereits nächstes Jahr an - und war im Grunde auch der Ausgangspunkt für den Rahmenplan. Das Baltringer Bauunternehmen Matthäus Schmid hat das brachliegende Gelände des ehemaligen Heizungsgroßhändlers Daiber gekauft und will darauf einen markanten Neubau direkt an den Gleisen errichten. Dem Bebauungsplan hat der Bauausschuss jetzt geschlossen zugestimmt.

Vorgesehen ist ein modernes Bürohaus mit bis zu sieben Geschossen. Heißen soll es "das UZ". UZ steht dabei sowohl für die Lage im Ulmer Zentrum als auch für die Fassadenform des Gebäudes. Während es auf der Ostseite eine U-Form bildet, ähnelt die Nordfassade einem Z. Erarbeitet wurden die Pläne vom Ulmer Architekturbüro Mühlich, Fink & Partner.

Baubeginn soll im Frühjahr nächsten Jahres sein. Die Fertigstellung ist für 2012 geplant. Die Baukosten liegen im zweistelligen Millionenbereich. Die Nutzfläche beträgt etwa 7000 Quadratmeter.

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