In einer geplanten Aktion haben Fahnder mehrere Wohnungen in Weißenhorn und Illertissen durchsucht. Die Polizei fand allerdings nicht nur Drogen vor Ort.


Etwa zehn Gramm Marihuana, dazu Amphetamin, eine kleine Aufzuchtstation für Cannabispflanzen, 26 scharfe Patronen des Kalibers 9 mm, zwei Schreckschusswaffen, und Haschisch-Pfeifen: Bei einer Razzia in mehreren Wohnungen im Bereich von Weißenhorn und Illertissen haben Fahnder unter der Leitung der Polizeistation Senden einen Schlag gegen die lokale Drogenszene gelandet.
Nach aufwändigen Ermittlungen der Sendener Rauschgiftarbeitsgruppe (RAG) waren insgesamt sieben Männer aus dem Bereich Weißenhorn und Illertissen in den Verdacht geraten, mit Betäubungsmitteln zu handeln und selbst zu konsumieren, teilt Günter Gillich, der Leiter der Polizeistation Senden mit.
Gegen jeden der Verdächtigen, alle im Alter von 17 bis 34 Jahren sei im Vorfeld ein Duchsuchungsbeschluss erwirkt worden. Die richterlichen Beschlüsse wurden am Donnerstagmorgen zeitgleich vollzogen. Die benachbarten Dienststellen aus Neu-Ulm, Illertissen und Weißenhorn unterstützten die Polizeistation Senden dabei mit Personal: 26 Zivilfahnder und vier Rauschgiftspürhunde des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West waren an der Durchsuchung beteiligt.
Die sieben Verdächtigen - lediglich zwei von ihnen waren als Drogenkonsumenten polizeilich bekannt - wurden allesamt vorläufig festgenommen. AZ
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