Gymnasiasten bauen in Weißenhorn eine Tränke für die nützlichen Insekten



Von Dave Stonies Weißenhorn Rund 500 Meter vom Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium (NKG) entfernt haben mitten im Grünen zwei Bienenvölker ihre Heimat gefunden. Gehegt werden die nützlichen Insekten von rund 15 Abiturienten. Kreisimkerchef Walter Burger zeigt den Schülern Einblicke in die Arbeiten rund um die kleinen Honigproduzenten. Mitten in einem Feld hat die Stadtverwaltung ein Loch für die Nachwuchsimker graben lassen. „Das ist viel zu tief“, urteilt Burger, aber dennoch werde die Grube benötigt. Denn die Bienen brauchen eine Tränke, damit sie nicht das Wasser von anderen Pflanzen trinken, welches unter Umständen mit Pflanzenschutzmitteln verunreinigt sein könnte. „Das wäre pures Gift für die Insekten“, sagt Burger.
Der Hintergrund: Ein Drittel der Bienenvölker hat den Winter nicht überlebt - die Varroa-Milbe macht den Insekten zu schaffen. Die Bienen brauchen sehr viel Pflege - die Imker suchen Nachwuchs. Doch es gibt auch Lichtblicke.
Wie sich Bienen gegen die Killer-Milbe wehren sehen Sie hier.
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