Einigung auf Neubau-Entwurf Von Michael Seefelder
Senden Der Neubau des Wullenstetter Kindergartens St. Martin nimmt konkrete Formen an. In der letzten Sitzung vor Weihnachten haben die Stadträte einen von vier möglichen Entwürfen für den Neubau ausgewählt. Der mehrheitlich favorisierte Entwurf A sieht einen eingeschossigen Bau mit Aufstockung im Ostteil vor. Mit 1,24 Millionen Euro Kosten ist diese Variante die preisgünstigste.
Kindergarten muss auch ein Zweckbau sei
Franz Josef Wolfinger (Freie Wähler) überzeugte unter anderem, dass beim Konzept A die Gruppenräume und die Kinderkrippe im Erdgeschoss untergebracht sind. Bei der Variante sind die Gruppenräume so ausgerichtet, dass sie eine direkte Verbindung zu den Außenanlagen haben. Eine Rolle spielte für Wolfinger auch der Preis. Alle vier Entwürfe seien zwar ansprechend, aber ein Kindergarten sei auch ein Zweckbau: „Wir wollen nicht am falschen Fleck sparen, aber der Neubau soll nicht teurer werden als die Sanierung“, sagte Wolfinger.
Walter Wörtz (CSU) stellte keinen Antrag, da es in seiner Fraktion verschiedene Meinungen über den besten Entwurf gebe. Wörtz lobte das transparente Verfahren der Verwaltung und nannte den Neubau einen „Gewinn“. Helmut Meisel (Grüne) sprach sich für Entwurf A aus, „weil er die großzügigste Außenbereich-Gestaltung hat“. Georg Schneider (SPD) und Gisela Schäfer (Biss) favorisierten ebenfalls Variante A. Auch Schäfer verwies auf die Kosten: „Der Bau muss keinen Schönheitspreis gewinnen.“
Rainer Strobl (CSU) plädierte stattdessen für Variante D, die mit ihrer L-Bauweise Lärm abhalte. Dieser Bau sei zwar teurer als A, „aber wir bauen den Kindergarten ja nicht nur für die nächsten fünf Jahre“. Michael Hanser (CSU) sprach sich für Variante B oder D aus, auch Peter Ehrenberg (Grüne) bevorzugte D.
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