Ulm Rocklegende Wolfgang Niedecken steht seit mehr als drei Jahrzehnten für beste Live-Gigs. Tobendes Publikum und kochende Hallen sind das Markenzeichen des BAP-Frontman. Doch zum Unplugged-Konzert lud der Kölschrocker zu einem fast intimen "Besuch im Wohnzimmer" in Roxys Halle 2: Dazu Niedecken: "Und ich versuche, ein guter Gastgeber zu sein".



Musikalisch begleitet von Geigerin Anne de Wolff und Rhani Krija am Schlagzeug hat Niedecken aus seinem reichhaltigen musikalischen Schatzkästchen ein Programm für eine gelungene akustische Interpretation zusammengestellt. Neben seinen eigenen Songs bediente er sich auch am Programm namhafter Kollegen wie Bruce Springsteen oder Bob Dylan.
Handgemachte Musik war für Niedecken schon ein Begriff, bevor die Unplugged-Welle anrollte. "Mit der Gitarre und Mundharmonika in Kneipen zu sitzen und mit pointenreichen Geschichten die Gäste bei Laune zu halten, war der Anfang meiner Karriere", erinnert er sich.
Aber ein "Greatest-Hits-Album" mit Spanischer Gitarre und Streichquartett im Hintergrund sei doch einfach furchtbar, so Niedecken. Darum hätte er sich auch entschlossen, ein reines Unplugged-Album im besonderen Trio zu machen.
An Ulm und Umgebung hat der Kölner übrigens viele schöne Erinnerungen. "Ich denke gern an das Zeltfestival zurück. Die Organisatoren sind echte Überzeugungstäter - und das spürt man auch", kommt Niedecken ins Schwärmen und erinnert sich an die nachfolgende lange Nacht am Lagerfeuer.
Außerdem genieße er immer den schönen Blick vom bayerischen Donau-Ufer, wo er vom Hotel auf das Ulmer Fischerviertel sieht.
Bei uns im Internet
Einblicke ins Konzert und ein Interview mit Wolfgang Niedecken finden Sie unter
www.nuz.de
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