Das ist keine Ware, sondern Schrott, befand die zuständige Abfallbehörde. Und verhinderte einen Export nach Syrien.

Aufgefallen war die Sendung mit insgesamt 4,5 Tonnen Motoren und Motorteilen Beamten des Zollamts Donautal. Laut Zoll wollte eine Firma aus dem Kreis Günzburg die Teile in den Nahen Osten schaffen – dort sollten sie repariert werden, gab der Exporteur an. Weil die gebrauchten Teile stark verschmutzt und nicht sachgerecht verladen waren, hatten die Zöllner aber den Verdacht, dass hier Schrott entsorgt werden sollte. Zumal für die Ladung ein Preis von nur einem Euro pro Kilogramm angesetzt war.
Die Regierung von Schwaben überprüfte die Sendung und kam zu dem Urteil: Es handelt sich dabei nicht um Ware, sondern um Abfall. Um diesen zu exportieren, hätte die Firma eine eigene Genehmigung gebraucht. Laut Zoll kommen solche und ähnliche Fälle häufig vor – beispielsweise werden alte Autoreifen exportiert, die in Deutschland nicht mehr an den Mann zu bringen sind, aber in ärmeren Ländern noch Abnehmer finden.
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