Eisiger Höhepunkt der schwäbisch-alemannischen Fastnacht in Ulm: gut 5000 organisierte Faschingsfans zogen gestern bei Minusgraden durch Ulm.



Etwa 5000 Teilnehmer in 95 Gruppen machten mächtig Lärm. Voriges Jahr waren es mit 7500 Mitwirkenden aber deutlich mehr, doch dies war eine Ausnahme. Zum einen war die Fasnachtssaison besonders lang, zum anderen fand der Umzug im vergangenen Jahr an einem Tag statt, an dem ungewöhnlich viele Vereine Zeit hatten, weil weit und breit sonst keine Veranstaltungen anstanden
Die Ulmer Polizei schätzt, dass etwa 10000 Zuschauer die Straßen säumten. Das wäre nur die Hälfte der von den Organisatoren erwarteten 20000 Besucher. Bei allen Schwierigkeiten eine derartige Zahl zu schätzen ist Fakt, dass im Vergleich zum Vorjahr kaum Gedränge herrschte.
Bei eisige Temperaturen wurde im Anschluss an dem Umzug auf dem Marktplatz zu Gunsten der Ulmer Hospiz versteigert. (heo)



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