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27. Januar 2012 23:00 Uhr

Pro B

500 Kilometer Fahrt für 40 Minuten Spiel

Weißenhorner Basketballer wollen in Sandersdorf zweiten Auswärtssieg feiern

Weißenhorn Nachdem die Basketballer von Pro B-Zweitligist BG Illertal-Weißenhorn daheim inzwischen zwei Siege gelandet haben, soll am Samstag auch auswärts nachgezogen werden. Den zweiten Auswärtserfolg möchten sie bei der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen einfahren, die auf dem fünften Tabellenplatz zu finden ist. Mit einem Sieg würden sich die Weißenhorner für die hauchdünne 79:81-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Spielbeginn in der Ballsporthalle Sandersdorf ist um 18 Uhr.

Die Weißenhorner müssen sich auf einen langen Arbeitstag einstellen: Mehr als 500 Kilometer gilt es vor der Partie zurückzulegen, um nach Sandersdorf in Sachsen-Anhalt zu gelangen. Es ist die längste Fahrt in dieser Saison, deshalb werden sich die Fuggerstädter bereits um 11 Uhr auf den Weg machen.

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Auf Herausforderungen müssen sich die Weißenhorner aber nicht nur während der Fahrt einstellen, sondern auch in der Sandersdorfer Halle. Diese ist als wahrer Hexenkessel bekannt. Beim letzten Heimspiel gegen Leipzig kamen 1000 Zuschauer und sorgten für mächtig Stimmung. Was die Weißenhorner sportlich erwartet, ist aber schwer einzuschätzen. Als sie im Hinspiel auf den Aufsteiger traf, war dieser die Überraschungsmannschaft der Liga und stand auf Rang eins. Inzwischen sieht es nicht mehr ganz so rosig aus: In den letzten vier Spielen setzte es vier Niederlagen. Zuletzt mussten sich die Schützlinge von Trainer Stephen Arigbabu, der von 1994 bis 1996 im Ulmer Bundesligateam spielte und mit diesem den DBB-Pokal gewann, gegen den unmittelbaren Weißenhorner Konkurrenten Frankfurt mit 66:78 geschlagen geben.

Fleetwood und Ahnsehl sind die herausragenden Spieler

Für Wolfgang Groer vom Weißenhorner Vorstand zählt der kommende Gegner dennoch zu den besten Teams der Liga: „Sandersdorf verfügt über einige ausgezeichnete Einzelspieler. Besonders in Erinnerung ist mir aus dem Hinspiel Aaron Fleetwood, der mit seinen 22 Punkten und 13 Rebounds den Unterschied ausgemacht hat.“ Aufpassen muss das Team von Trainer John Staudt ferner auf Aufbauspieler Sascha Ahnsehl, der mit 15,6 Punkten Topscorer der Sandersdorfer ist.

„Wenn wir unsere Entwicklung so fortsetzen und verletzungsfrei bleiben, können wir mit allen Mannschaften der Liga mithalten“, so Trainer John Staudt. Nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen ist bei den Weißenhorner Basketballern wieder Optimismus eingekehrt. Sie können aber wegen des gleichzeitigen Ulmer Heimspiels gegen Bayreuth nicht in Bestbesetzung antreten. Staudt: „Ich gehe davon aus, dass Sandersdorf eine deutliche Reaktion auf die Niederlagenserie zeigt. Die Partie wird ein echter Prüfstein für uns.“ (masa)

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