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12. Dezember 2010 20:10 Uhr

Der FCA und das Juniorteam

Einige vorweihnachtliche Überraschungen hatte das internationale Hallenmasters des TSV Neu-Ulm parat. Der FC Augsburg bei den D-Junioren und das Juniorteam Aalen bei den C-Junioren lösten den Vorjahres-Doppelsieger TSV 1860 München ab. Für die jungen Löwen reichte es diesmal nur zu den Plätzen 15 und fünf. Von jürs

Der Nachwuchs des SC Vöhringen (oranges Trikot) überraschte mit einem beachtlichen zwölften Rang. Foto: alfa
Foto: alfa

Zwei Tage lang stand die Sporthalle im Offenhauser Gries ganz im Zeichen des Jugendfußballs. In der neuen und im Vergleich zur Realschulturnhalle freundlicheren Umgebung kämpften 40 Teams in zwei Altersklassen um die Trophäen. "Der Umzug ist bei den Gastmannschaften sehr positiv angekommen", berichtete Turnierchef Karsten Neumann: "Wir haben hier viel weniger Aufwand im Vorfeld und sparen viel Zeit beim Auf- und Abbau." Neumann musste diesmal ohne seinen langjährigen Partner Dietmar Bachteler auskommen, der sich aus dem engeren Organisationsteam zurückgezogen hat.

Auch wenn diesmal die ganz großen Namen fehlten, besuchten insgesamt rund 1000 Zuschauer die beiden Turniere. Vereine wie der FC Bayern, Eintracht Frankfurt oder der VfB Stuttgart hatten anderweitige Verpflichtungen. Die Bayern hatten im vergangen Jahr immerhin Jürgen Klinsmann in ihrem Tross, dessen Filius Jonathan damals das Tor der Bayern hütete.

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Am Samstag durften die U-13-Junioren ihr Können unter Beweis stellen. In dieser Altersgruppe stand ganz eindeutig das spielerische Moment im Vordergrund und die Zuschauer kamen bei tollem Hallenfußball voll auf ihre Kosten. In einem ebenso spannenden wie knappen Finale setzte sich der Nachwuchs des FC Augsburg gegen den SSV Reutlingen mit 3:2 durch. Die Fuggerstädter waren allerdings erst nach Neunmeterschießen erfolgreich. Im kleinen Finale bezwang Tennis Borussia Berlin den FSV Frankfurt.

Der SC Vöhringen überrascht mit einem zwölften Platz

Karsten Neumann war von den sportlichen Leistungen der jungen Kicker angetan und sprach von einem "hohen Niveau". Ihn überzeugten aber nicht nur die größeren Teams wie der SSV Reutlingen oder der FSV Frankfurt. Besonders überrascht war Turnierorganisator, vor allem auch vom Nachwuchs des SC Vöhringen. Die belegten in der Endabrechnung einen guten zwölften Platz, noch vor dem gastgebenden TSV Neu-Ulm. Der SSV Ulm 46 landete auf Rang acht.

Die U-15-Teams gingen am Sonntag deutlich körperbetonter zu Werke, auch wenn es immer noch guten Sport zu bewundern gab. Der Veranstalter musste gleich zwei Mal den Krankenwagen rufen. Während es in der Klinik für einen Spieler von Rot-Weiß Kirchlengern Entwarnung gab, wurde einem Kicker von Wormatia Worms ein Gipsverband angelegt. Er hatte sich den Arm gebrochen.

"Das ist mir viel zu rustikal und das sollte von den Schiedsrichtern unterbunden werden", meinte Markus Weibler. Der Co-Trainer der Ulmer A-Jugend weilte unter den Zuschauern.

Auch im U-15-Wettbewerb blieben die Überraschungen nicht aus. Mit dem starken Juniorteam Aalen, dem FC Heilbronn und dem SSV Ulm 1846 standen gleich drei Vereine im Halbfinale, die zumindest zu Turnierbeginn niemand dort erwartet hätte. Beeindruckend war vor allem der Auftritt der Ostälbler. Mit nur einer Niederlage im ganzen Turnierverlauf spazierten sie geradezu ins Endspiel, in dem sie sich mit einem deutlichen 4:1-Sieg gegen den SSV Ulm 1846 den verdienten Lohn sicherten.

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