Ulm Zehn Saisonsiege haben die Ulmer Basketballer nach dem 99:87 gegen Bremerhaven auf ihrem Konto. In der vergangenen Saison hätten auch neun zum Klassenerhalt gereicht. Die Abstiegsgefahr also ist so gut wie gebannt und die Korbjäger aus der Donaustadt können die verbliebenen neun Spiele mit großer Gelassenheit in Angriff nehmen. Darunter auch das am Samstag (19.30 Uhr) in der Lokhalle, in der die heimische BG Göttingen in dieser Saison in allen zehn Spielen ungeschlagen ist.

Als "schnell und wild" beschreibt der Ulmer Chris Burns die vor allem in den Defensive ungeheuer aggressive Spielweise der Mannschaft aus Niedersachsen. Die Göttinger selber reden lieber vom "Guard-Terror" und Burns vergleicht: "Unser bester Verteidiger ist Rocky Trice und in Göttingen spielen nur Rocky Trices."
Das Hinspiel immerhin hat Ulm recht deutlich mit 101:88 gewonnen und feierte bei dieser Gelegenheit nach dem Düsseldorf-Alptraum Versöhnung mit den Fans. Aber in der eigenen Lokhalle ist Göttingen eben eine Klasse besser.
Robin Benzing hat wegen seiner Bänderdehnung aus dem Spiel gegen Bremerhaven die ganze Woche nicht trainiert, kann aber am Samstag wohl spielen. Auch Sebastian Betz wird mit nach Niedersachsen fahren, während Chris Grosse im Training den Finger von Burns ins Gesicht bekam und vorerst außer Gefecht ist.
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