Ludwigsfeld kommt nach verschlafenem Start unter die Räder
Neu-Ulm/Ludwigsfeld Die Viertliga-Handballerinnen der TSF Ludwigsfeld konnten gestern in keiner Phase des Spiels an ihre zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und verloren auch in der Höhe verdient mit 28:46 (10:26) gegen den hohen Favoriten TS Ottersweier.
Das Unheil begann für die Einheimischen früh, denn bereits nach zehn Minuten lag Ottersweier mit 10:3 in Front und die ganze TSF-Taktik war Makulatur. Auch die Auszeit von Trainer Harald Michaeler brachte nicht wirklich eine Besserung. Der Gast hatte viel zu leichtes Spiel und keinerlei Mühe, bis zur Pause entscheidend auf 26:10 davonzuziehen. Dass mit Torhüterin Rebecca Pieper und Jennifer Tammer zwei wichtige Stützen der TSF ausfielen, kann nicht als Entschuldigung gelten.
Erst in Halbzeit zwei besannen sich die „Blauen“ auf ihren Kampfgeist und wehrten sich trotz ihrer körperlichen Unterlegenheit. Wenn Ludwigsfeld aufs Tempo drückte, kam tatsächlich auch der hohe Favorit ins Schwimmen. Weil auf Seiten der TSF auch acht Holztreffer zu verzeichnen waren, drückte sich die Steigerung kaum im Ergebnis aus. Immerhin gelang es den Ludwigsfelderinnen, den zweiten Durchgang fast ausgeglichen zu gestalten.
„Schnell abhaken und sich auf das wesentlich wichtigere Duell gegen den Abstiegskonkurrenten Holzheim am kommenden Sonntag konzentrieren“: Darin sind sich Steffie Hellebrandt und ihre Mitspielerinnen einig.
TSF Ludwigsfeld: Gremmelspacher, Hayduk; Redieck (8), Hellebrandt (7/4), Emmerich (4), Oberling (3), Sauter (2), Tritarelli, Munique, Träger, Mayer (alle 1). (besa)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: