Dane Watts hat ein Rezept für den Stress mit fünf Spielen in 15 Tagen

Ulm Nach der Allstar-Pause und dem Spiel gegen Bayreuth startet die Basketball-Bundesliga jetzt richtig durch. Für die Ulmer stehen fünf Spiele innerhalb von 15 Tagen auf dem Programm und los geht es am Samstag (20 Uhr) in Gießen. Der Papierform nach sollte das Duell zwischen der Nummer 14 der Tabelle und dem Zweiten eine klare Sache sein, zumal die Ulmer vor knapp vier Wochen die Hessen in der Ratiopharm-Arena souverän abgefertigt haben. Aber Thorsten Leibenath, selber sieben Jahre lang als Trainer und Co-Trainer in Gießen beschäftigt, warnt eindringlich vor dem Gründungsmitglied der Bundesliga: „Die Gießener können eine der Überraschungsmannschaften der Rückrunde werden. Ich glaube nicht, dass sie etwas mit dem Abstieg zu tun haben werden.“
In dieser Woche wurde im Training konditionell und taktisch hart gearbeitet, von Samstag an muss und wird Leibenath das Pensum reduzieren. „In englischen Wochen beginnt die Vorbereitung auf das nächste Spiel unmittelbar nach der Aufarbeitung der vorherigen Partie.“ Seine Schützlinge können mit dem Stress ohnehin gut umgehen. „Man versucht genug zu schlafen und sich vernünftig zu ernähren“, verrät Dane Watts: „Wenn man auf dem Feld steht, spielt es sowieso keine Rolle mehr, ob man müde ist.“
Gestern stand aus gutem Grund Wurftraining auf dem Programm. In den beiden vergangenen Spielen gegen Göttingen und Bayreuth trafen die Ulmer bei 42 Versuchen nur fünf Dreier, vor allem Isaiah Swann hat derzeit riesige Probleme mit seinem Schuss. So eine miese Quote kann sich gegen stärkere Gegner rächen. „Natürlich sprechen wir darüber“, sagt Leibenath, „aber ich war überrascht, wie sicher Isaiah im Training trifft und wirkliche Sorgen mache ich mir deswegen nicht.“
Anders als gegen Göttingen und Bayreuth sollten die Ulmer außerdem am Samstag von Beginn an hellwach sein. „In Gießen möchte ich keinem Rückstand hinterherlaufen“, gesteht auch Leibenath. Das nämlich kann in der Sporthalle Ost gründlich schiefgehen, was in dieser Saison auch andere Spitzenmannschaften wie Bamberg und Artland schon erlebt haben.
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