200.000 Euro Gesamtschaden, sechs Verletzte, kilometerlange Staus - das ist die Bilanz eines Massenunfalls auf der Autobahn 9 bei Ingolstadt. Von Harald Jung



Ein Auffahrunfall von zwei Autos hat auf der A9 bei der Anschlussstelle Langenbruck zu sechs Folgeunfällen geführt, bei denen sechs Menschen leicht verletzt wurden. Der folgenschwere Unfall passierte gegen 11.15 Uhr bei dichtem Verkehr in Fahrtrichtung Nürnberg.
Wie die Polizei berichtet, musste ein 46-jähriger Autofahrer kurz vor der Anschlussstelle auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen. Ein nachfolgender 78 Jahre alter BMW-Fahrer erkannte dies laut Polizei zu spät und fuhr auf. Die beiden Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und blieben auf der linken Spur stehen. Die beiden Fahrer kamen unverletzt davon. Allerdings ereigneten sich sechs Folgeunfälle, in denen insgesamt 24 Fahrzeuge verwickelt waren.
Auf der vielbefahrenen Strecke kam es binnen kürzester Zeit zu einem erheblichen Rückstau. Bis zu 15 Kilometer staute sich der Verkehr in Richtung Nürnberg. Die Spuren in Richtung Nürnberg wurden komplett gesperrt. Lediglich auf dem Standstreifen konnte der Verkehr die Unfallstelle passieren. Bei den sechs Folgeunfällen wurden sechs Menschen leicht verletzt. Sie wurden in die Krankenhäuser nach Ingolstadt und Pfaffenhofen gebracht.
Abschleppdienste mussten 15 Fahrzeuge bergen. Erst gegen 14.15 Uhr war die Unfallstelle geräumt. Die Feuerwehren Geisenhausen und Wolnzach waren neben der Autobahnmeisterei Ingolstadt zur Räumung und Fahrbahnreinigung eingesetzt. Nach Angaben der Polizei entstand ein Gesamtschaden von 190.000 Euro.
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