Donnerstag, 24. August 2017

24. April 2016 06:05 Uhr

-Ingolstadt:

40 Jahre für die Menschenrechte

So hat die Ingolstädter Gruppe von Amnesty International gewirkt - und gefeiert. Von Silke Federsel

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Ingolstadt Sie setzen sich weltweit für Meinungsfreiheit, gegen Folter und die Todesstrafe ein und das nun seit 40 Jahren: am Wochenende feierten die Mitglieder der Ingolstädter Gruppe von Amnesty International ihr Jubiläum mit einem Straßenfest mit Livemusik und Infoständen auf dem Rathausplatz.

Eine, die fast seit der ersten Stunde dabei ist, ist Gudrun Rihl. Die ehemalige Stadträtin und pensionierte Lehrerin gehört Amnesty International schon seit 39 Jahren an und zeigte sich zufrieden mit der Zahl der Besucher. „Manche wollen sich über Menschenrechte allgemein informieren, andere kennen schon unsere Fälle und fragen gleich, wo sie unterschreiben können“, erklärte sie. Denn die Kernarbeit von Amnesty International seien die Unterschriftenaktionen, die man regelmäßig starte und damit auf konkrete Menschenrechtsverletzungen aufmerksam mache.

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So wie im Fall von Su Changlan. Die ehemalige Lehrerin stammt aus Ingolstadts chinesischer Partnerstadt Foshan. Als Aktivistin setzte sie sich für Frauen- und Kinderrechte ein, gegen den Kinderhandel oder Gewalt an Frauen. Die 44-Jährige hat ihre Arbeit aufgeben müssen und wurde 2014 von Polizeikräften festgenommen, nun drohen ihr sogar bis zu 15 Jahre Haft. Nicht nur Amnesty International setzt sich für die Chinesin ein, auch Bundestagsabgeordneter Reinhard Brandl engagierte sich bei einem Besuch in Foshan persönlich für sie, bislang wurde Su Changlan aber noch nicht freigelassen.

Glückwünsche zum Jubiläum von Amnesty International Ingolstadt gab es unter anderem von der Bundestagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter, die in ihrer Ansprache unter anderem auf Verstöße gegen die Meinungs- und Pressfreiheit in der Türkei hinwies.

Auch die Stadträtinnen Barbara Leininger (Grüne) und Simone Vosswinkel (Ödp) gratulierten zum runden Geburtstag. Während Leininger erklärte, dass ohne Amnesty International eine „wichtige Stimme fehlen würde“, sagte Vosswinkel, dass es wichtig sei, dass man die Menschenrechte in allen Teilen der Welt achte.

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