Seit Juli 2011 gibt es keine Zivildienstleistenden mehr. Das BRK und die AWO sind zufrieden mit dem Ersatzsystem, dem Bundesfreiwilligendienst. Von Sebastian Hofmann

Mit der Aussetzung der Wehrpflicht fand der Zivildienst vor gut einem halben Jahr ein schnelles Ende. Um den Ausfall an freiwilligen Helfern zu kompensieren, hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) den Bundesfreiwilligendienst auf den Weg gebracht. Die Neuburger Rundschau hat bei Organisationen in der Region nachgefragt, wie es um die „Bufdis“ bestellt ist.
Kliniken St. Elisabeth Im Neuburger Krankenhaus gibt es noch keine Bufdis, berichtet Personalleiter Erwin Lender. Eine junge Frau leistet einen Kurzzeit-Freiwilligendienst, der mit dem früheren Zivildienst vergleichbar ist. Für Herbst allerdings gibt es schon eine Handvoll Bewerbungen potenzieller Bufdis. Freiwillige können die Kliniken auch gebrauchen. „Bis jetzt haben wir den Wegfall der Zivildienstleistenden mit zusätzlichen Kräften, die über ein Pflegeprogramm finanziert werden, kompensiert. Das ist allerdings Ende 2011 ausgelaufen“, sagt Lender. Die zukünftigen Bufdis sollen hauptsächlich im Pflegebereich des Krankenhauses eingesetzt werden.
BRK Kreisverband Das Bayerische Rote Kreuz im Landkreis hat aktuell vier Bufdis, die in den Bereichen Fahrdienst, Rettungsdienst und Pflege eingesetzt werden. Das sind aber nicht die einzigen Felder, in denen Freiwillige tätig werden können. Anton Gutmann, stellvertretender Geschäftsführer des Kreisverbandes, sagt: „Ich kann mir vorstellen, dass auch ein Einsatz in unserer Verwaltung möglich ist.“
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