Die Kreise Eichstätt, Pfaffenhofen und Kelheim bilden eine Allianz – Neuburg fehlt
Ingolstadt/Pfaffenhofen/Eichstätt Die Kliniken in den Landkreisen Pfaffenhofen, Eichstätt und Kelheim schließen sich zusammen. Es ist auch eine Allianz gegen das Klinikum Ingolstadt. »Kommentar
Die ursprünglich lockere und seit Jahren bestehende Zusammenarbeit der Krankenhausgeschäftsführer von Pfaffenhofen und Eichstätt soll jetzt in diese Klinikallianz münden. Darin eingebettet werden die Krankenhäuser Mainburg, Pfaffenhofen, Kösching und Eichstätt, sagt Karl Huber, Pressesprecher am Landratsamt Pfaffenhofen. Kommende Woche werden die Kreisausschüsse der Landkreise in Manching tagen und danach den Klinikverbund verkünden. Die Zustimmung der Kreistage ist nur noch Formsache.
In erster Linie, so Huber, gehe es um den Einkauf, die Verwaltung und das Qualitätsmanagement. Die medizinischen Fakultäten sollen eigenständig bleiben – zumindest vorerst, sagt Huber. In Ingolstadt kennt man diese Bemühungen der Nachbarn: „Unsere Klinik-Holding ’Gesundheitspartner IngolstadtLandPlus’ war immer offen für alle Häuser der Region. Dieses Angebot wurde bisher ausgeschlagen. Aber damit ist eine engere Kooperation in der Zukunft ja nicht ausgeschlossen“, sagt Geschäftsführer Heribert Fastenmaier.
Der Klinik-Allianz nicht beitreten werden die Häuser in Neuburg und Schrobenhausen. Sie kooperieren teils schon seit Jahren erfolgreich mit dem Klinikum. (haju)
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