Fridolin Gößl gehen die Ideen nicht aus. Das Kaffeehaus läuft prima Von Norbert Eibel

Oberhausen Es ist lausig kalt draußen und der Heizkörper im Kaffeehaus Oberhausen läuft auf vollen Touren. Drinnen sitzt es sich gemütlich an Stühlen und Tischen oder auf den Sofas der Bücherecke. Es ist ein Treffpunkt für alle Bürger geworden, ob jung oder alt, das Haus an der Ecke Raiffeisenstraße und Berliner Straße. Bürgermeister Fridolin Gößl ist stolz auf die neueste Einrichtung in seiner Gemeinde, wo neben Kaffeeklatsch und Zeitungslektüre auch Lesungen, Themennachmittage und Seminare Besucher anlocken.
„Die beiden ersten Monate waren die Kosten fast gedeckt“, hat der Gemeindechef auch die finanzielle Seite im Griff. Doch mit Geld sei der Bürgertreffpunkt sowieso kaum aufzuwiegen, bereits ab 8 Uhr morgens ist das Tagescafé geöffnet und nicht nur für die Mütter der Schul- und Kindergartenkinder ein beliebter Anlaufpunkt geworden. Das berichtet Margret Stegmeir, eine von 17 Ehrenamtlichen, die den Betrieb am Laufen halten. „Ohne ehrenamtliches Engagement geht in einer Gemeinde sowieso nichts“, betont Gößl nicht ohne Stolz und zählt das vielfältig geprägte Vereinsleben in seinen Dörfern auf: Sportvereine, Feuerwehren, den Waldbadverein und nun auch noch eine Café. Neben diversen Getränken „gibt es einen günstigen Mittagstisch und natürlich jeden Tag selbst gemachten Kuchen“, strahlt Margret Stegmeir. Der örtlichen Gastronomie wolle man damit aber keine Konkurrenz machen, schränkt Fridolin Gößl ein, „um 17 Uhr wird das Kaffeehaus geschlossen.“
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