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01.02.2015

Die Ministerin bleibt viele Antworten schuldig

Stellvertretender Landrat Alois Rauscher, Experte Dr. Franz Zunic von der TU München, Ministerin Ulrike Scharf und Christian Leeb, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Ingolstadt (von links) stellten sich den Fragen der Bürger.
3 Bilder
Stellvertretender Landrat Alois Rauscher, Experte Dr. Franz Zunic von der TU München, Ministerin Ulrike Scharf und Christian Leeb, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Ingolstadt (von links) stellten sich den Fragen der Bürger.
Foto: Michael Geyer

500 Bürger informieren sich auf der Dialogveranstaltung des Umweltministeriums in Rennertshofen über den umstrittenen Flutpolder Bertoldsheim. Die Ministerin ist „überwältigt“, viele Zuhörer dagegen eher weniger

„Hier wird etwas gebaut, was man nicht nutzen will?“ Taufig Khalil wirkte etwas irritiert, als er der festgefahrenen Fragerunde eine andere Richtung geben wollte. Der BR-Reporter moderierte am Freitagabend die Dialogveranstaltung des Umweltministeriums zum geplanten Flutpolder Bertoldsheim. Bürger aus den betroffenen Gemeinden waren in die Schulturnhalle nach Rennertshofen gekommen und wollten von Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf wissen: Welche konkreten Auswirkungen hat das Projekt auf ihre Heimat?

Die Folgen einer gesteuerten Flutung des Riesenpolders bei einem Extremhochwasser verursacht den Anwohnern große Bauchschmerzen. Sie befürchten, dass Druckwasser ihre Keller volllaufen lässt. Wasserwirtschaftsamtsleiter Christian Leeb sicherte zu, das Grundwassermodell habe bei der Planung oberste Prioriät. „Die Betriebssicherheit ist das K.O.-Kriterium des Polders.“ Er gab sich freilich davon überzeugt, dass sich der Grundwasserspiegel mittels einer Brunnengalerie in der Nähe der Bebauung händeln und das Wasser abpumpen lässt.

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