Montag, 20. November 2017

29. Juni 2014 19:09 Uhr

Donautag am Fluss

Eine neue App wurde vorgestellt, eine Gaudiregatta gefahren und verschiedene Konzerte gespielt Von Xaver Habermeier

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Die Donau interaktiv und mit zeitgemäßer Technik zu erleben ist mit der neuen Donau-App möglich. Deren Vorstellung durch Experten, allen voran Bayerns Umweltminister Marcel Huber, leitete am Samstag den Internationalen Donautag ein. Der Aktionstag, der in Neuburg im Jahr 2010 ins Leben gerufen wurde, bildete mit einem Programmmix eine Hommage an den 2700 Kilometer langen Fluss mit der einzigartigen Flora und Fauna an seinen Ufern.

„Die Veranstaltung soll mit Spiel, Spaß und Unterhaltung das Augenmerk auf dieses einzigartige ökologische Flusssystem lenken“, erklärt der Experte für (Ab-) Wasserfragen Paul Leikam. Zur Präsentation der neuen App luden die Hauptorganisatoren, das waren heuer die Stadt und das Auenzentrum, in die Baustelle des Donauruderclubs. Der große künftige Gymnastikraum mit Blick auf den Fluss und das Renaissanceschloss hätte passender nicht sein können. Hier fühlte sich neben dem Umweltminister auch Altlandrat Richard Keßler sichtbar wohl.

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Der Vorsitzende des Fördervereins Auenzentrum eröffnete mit Erklärungen zum Auwaldprojekt und sagte zur Beziehung der Neuburger zu ihrem Fluss: „Seit dem Bau von Hochwasserschutzeinrichtungen ist unser Verhältnis entspannter geworden“, so Keßler.

Auch der Ehrengast Huber thematisierte den Hochwasserschutz mit Erinnerungen an die Hochwasserszenarien vor einem Jahr in Niederbayern. „Nach dem schlimmen Pfingsthochwasser 1999 war die Entscheidung für einen Ausbau der Donau eine historische“, so der Umweltminister. Für Informationen rund um die Flora und Fauna lobte er die Einführung der neuen Donau-App.

Die hatte Landratsstellvertreter Alois Rauscher erklärt: „Mit dieser App beschreitet man einen neuen zeitgemäßen Weg für eine multimediale und interaktive Entdeckungsreise“. App nennt man Programme, die speziell für Smartphones und Tablets entwickelt wurden. Die neue Donau-App habe 135000 Euro gekostet. Finanziell beteiligt haben sich neben Leader-Eler die Bayerische Sparkassenstiftung und weitere Sparkassen sowie der Bayerische Naturschutzfonds.

Die Nutzer dieser App können mit ihrem Smartphone oder Tablet ihre reale Entdeckungstour oder Infotour mit dem virtuellen Angebot in Form von Bildern, Videos, Karten und Texten anreichern. Entlang der bayerischen Donau werden flächendeckend Informationen über die Zusammenhänge zwischen der Natur und menschlichem Handeln abrufbar sein. Diese Mensch-Umwelt-Beziehungen stehen im Zentrum der App.

Laut OB Bernhard Gmehling ist das sehr wichtig: „Denn neben all der Flora und Fauna spiele der Mensch am Fluss eine wichtige Rolle“.

Die Koordination durch die Professur für Geographiedidaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt stellt sicher, dass die Inhalte der App den Ansprüchen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung entsprechen. Damit werden völlig neue Wege im Bereich Natur- und Umweltbildung eingeschlagen.

Dann verlagerte sich der Donautag auf das Wasser, zur Ruderregatta. Die Teilnehmer der Gaudi hätten sich entlang des Kais mehr Zuschauer gewünscht. Dabei machten es die Teams vom Wasserwirtschaftsamt, Landratsamt und von der Stadt, die von Kommodore Oberst Frank Gräfe unterstützt wurde, spannend. Während sich die zwei Boote der Kommunen sehr nahe kamen, nutzten die Experten vom Wasserwirtschaftsamt dies für ihren Sieg auf der rund 700 Meter langen Strecke.

Das Rahmenprogramm am Donaukai beim Eingang Englischer Garten mit Aktionen des Traumtheaters, wie Schminkaktionen und die Planwagenfahrten, wurden nur von wenigen Besuchern am Nachmittag angenommen.

Anders die Konzertreihe mit Neuburger Gruppen am Abend mit vielen Gästen bis spät in die Nacht hinein. Präsentiert wurde facettenreicher Sound, von groovigen Rockballaden, Coversongs bis hin zu Jazz. Dazu hatte das Technische Hilfswerk an den Steg des Donauruderclubs eine Flussbühne aus Pythons installiert. Gespickt mit Technik wurde die Besonderheit zur Plattform für die Bands „Volume Up“, „Stereons“, „JazzArt“ und „Pichi & Friends“. Die Atmosphäre mit kunterbunter Illumination bezeichneten viele Besucher als „traumhaft“. Gleiche Schwärmereien gab es nach Einbruch der Dunkelheit für die neue Lichter- und Feuershow von den Jugendlichen des Traumtheaters.

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