Bislang haben sich in der Studentenstadt prozentual am meisten eingetragen Von Harald Jung

Das landesweite Bündnis und die lokalen Aktionsgruppen gegen die Studiengebühren haben Halbzeit. Eine Woche läuft die Eintragungsfrist noch. In Ingolstadt haben sich zur Halbzeit 4,7 Prozent eingetragen, in Eichstätt 9,3, in Pfaffenhofen 5,9 und in Manching 5,5 Prozent.
In der Region gibt es teils stark unterschiedliche Zwischenergebnisse. Hochburg ist nach dem momentanen Stand der Dinge die Studentenstadt Eichstätt. Dort haben sich inzwischen fast 1000 Menschen für das Volksbegehren und damit gegen die Studiengebühren ausgesprochen. Das waren mit Stand Donnerstag immerhin schon fast zehn Prozent der Wahlberechtigten. In Eichstätt ist das lokale Aktionsbündnis sehr aktiv. Dort wurde Anfang der Woche auch ein Protestmarsch der Studenten organisiert, an dem nach den Angaben der Veranstalter einige Hundert Studierende teilgenommen haben.
In Ingolstadt ist das lokale Aktionsbündnis mit zahlreichen Informationsständen aktiv, um die breite Bevölkerung zur Unterschrift zu bewegen. Am Donnerstag trafen sich Bündnispartner vor der Hochschule für Angewandte Wissenschaften zur symbolischen Durchtrennung des „Absperrbandes Studiengebühren“ in der bayerischen Bildungslandschaft. In der zweiten – für den Ausgang der „Vorabstimmung“ entscheidenden – Woche wird in Ingolstadt, Pfaffenhofen und Eichstätt bei größeren Veranstaltungen für die Abschaffung geworben. Gegner des Volksbegehrens melden sich offenbar nicht zu Wort. Jedenfalls sind keine derartigen Veranstaltungen bekannt geworden.
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