Montag, 22. Januar 2018

18. Dezember 2017 18:53 Uhr

Neuburg an der Donau

Ein Schutzengel für Markus Söder

Der künftige Bayerische  Ministerpräsident kam am Montag für einen Abstecher auf den Weihnachtsmarkt nach Neuburg. Für den Oberbürgermeister gab’s durchaus gute Nachrichten.

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Markus Söder wirkt entspannt, als er mit Oberbürgermeister Bernhard Gmehling über den Weihnachtsmarkt am Schrannenplatz schlendert. Hier ein Metbrot zur Stärkung, dort zum Aufwärmen ein Gläschen Glühwein, gegenüber für eine glückliche Hand beim Regieren einen handgeschnitzten Schutzengel aus dem Grödnertal und schließlich noch was Gutes tun am Stand der Sozialverlosung. Immerhin rund 45 Minuten nimmt sich der künftige Bayerische Ministerpräsident Zeit für seinen Abstecher nach Neuburg. Und er bringt durchaus gute Nachrichten mit.

Es war Montagnachmittag, als der gebürtige Nürnberger in Neuburg eintrifft. Die Stadt kennt er, war schon oft hier im Zentrum des Stimmkreises von Horst Seehofer und fühlt sich mit der Stadt verbunden. „Ich bin gerne hier“, sagt er an der Glühweinpyramide neben der Eisarena. Nach den Entscheidungen auf dem CSU-Parteitag vergangene Woche fühle er sich jetzt erleichtert. Kontinuität und Erleichterung kämen nun zusammen. Damit will Söder sagen,l dass mit Seehofer der richtige Mann in Berlin seine Erfahrung einbringt und er in Bayern den Generationswechsel einleitet.

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Die personelle Änderung soll für Neuburg indes nicht bedeuten, auch die Prioritäten zu ändern. An den von Horst Seehofer angeschobenen, bedeutenden Projekte für die Stadt, werde er festhalten, versprach Söder. Wie zum Beispiel dem geplanten Ableger der Technischen Hochschule Ingolstadt, der Neuburg zur Studenten- und Wissenschaftsstadt macht. Vom Hochschulrat bereits beschlossen, liegt das Konzept nun dem Ministerrat vor. „Das soll eine starke Schule werden, dabei geht es um eine langfristige Perspektive und deshalb braucht es ein tragfähiges Konzept“, sagte Söder. Er denke in dieser Sache eher größer, sprach von durchaus auch mehr als der bisher angesetzten 1000 bis 1500 Studenten. „Sie werden das Gesicht der stadt zum Positiven verändern, Neuburg wird jünger werden.“ Dass die Ansätze konkret sind, zeigt auch die erneute Bestätigung von Staatsministerin Emilia Müller, dass die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber Ende 2019 aufgelöst wird. Insgesamt, so Söder, passe das zum Plan, dass Neuburg sich mit dem künftigen Regionalzentrum Ingolstadt als direkte Nachbarstadt noch stärker verzahnen soll. In der geschaffenen Regiopolregion könne man gemeinsam mehr für sich erreichen. Deshalb würde im Moment auch aus den kleineren Städte wie Günzburg, Donauwörth oder Dillingen im Zusammenschluss ein neues Mittelzentrum gebildet, um die dortige Raumkulisse zu stärken.

In Sachen zweiter Donaubrücke ließ er sich von Neuburgs OB die feste Zusage von Innenminister Joachim Herrmann zur Unterstützung des Projekts aus München bestätigen. Im gleichen Atemzug drohte Gmehling, dass er mit einem Schild gegen den Nationalpark Donau-Auen in der ersten Reihe unter den Demonstranten stehen werde, falls die Gebietskulisse für den Park den notwendigen Streifen Auwald, der wegen der Brücke durchschnitten werden müsse, nicht ausnehme. Wie Söder meinte, soll im ersten Quartal 2018 eine Entscheidung in Sachen dritter Nationalpark fallen.

Noch einige Gespräche mit Bürgern, die ihm das ein oder andere Anliegen vorbrachten oder ihm die besten Wünsche mit auf den Weg gaben, ein Erinnerungsfoto hier und dort und schon neigte sich der Kurzbesuch seinem Ende zu. In den nun kommenden, hoffentlich ruhigeren Tagen will Söder Zeit zum Nachdenken finden, um zu erkennen, wo er die Hebel ansetzen muss, um Bayern auf hohem Niveau weiterentwickeln zu können. „Mit Kraft und Leidenschaft“ will er das Land voranbringen – und den „Club“ nächstes Jahr wieder in der 1. Fußballbundesliga spielen sehen. Dann gerne auch mit dem FC 04 Ingolstadt. „Darauf können wir uns einigen“, sagte er, um nach einer kleinen Runde so entspannt wie er gekommen war wieder Abschied zu nehmen. »Kommentar

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Ein Artikel von
Manfred Rinke

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