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02. Mai 2009 05:07 Uhr

Eine runde Sache für den Arbeitsmarkt

Ingolstadt (mad) - Die Sieger machen Rundes noch runder. Durch ihr neuartiges Konzept zum Auswuchten von Kfz-Rädern sparen Aldo und Marco Vanetta die bisher verwendeten Ausgleichsgewichte. Die beiden gehen somit den Weg der Materialabnahme und damit gleichzeitiger Gewichtsreduzierung. Eine runde Sache, befanden die Juroren des 10. Businessplan-Wettbewerbs der Region 10, und bedachten diese Geschäftsidee der Firma Vanetta ITC mit dem ersten Platz.

Eine runde Sache für den Arbeitsmarkt
Foto: ALFA

Einfach aber hätten es die Juroren dieses Mal nicht gehabt, beteuerte Projektleiter Professor Dr. Robert Wittmann. "Die Geschäftsideen der Teilnehmer des Wettbewerbs waren allesamt qualitativ sehr hochwertig." Deshalb, so Wittmann weiter, hätte die Jury neben den ersten drei Preisen auch noch zwei Sonderpreise ausgelobt.

Die Geschäftsidee von Karlheinz Herzog und Holger Lathwesen spart Gewicht im Pkw - und das in der Großserienproduktion. Die Verbundleichtbaubremsscheibe wiegt bis zu vier Kilogramm weniger als herkömmliche Bremsscheiben. Diese Idee belegte den zweiten Platz. Wer neben einem neuen Haarschnitt auch gleich einen Wellness-Kurzurlaub buchen möchte, ist bei den drittplatzierten Marie Theres Fahdt und Elmar Uphoff richtig. Geschäftsidee der Friseure Uphoff und Fahdt ist es, neben dem klassischen Haarschnitt auch Massagen und Wohlfühlanwendungen auf höchstem Niveau anzubieten.

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Salarium für Stressgeplagte und gegen Atemwegserkrankungen

Den ersten Sonderpreis vergaben die Juroren aus der regionalen Wirtschaft und den regionalen Banken an Andrea Schuster, die in Baar-Ebenhausen mit ihrer Salzoase bereits großen Erfolg hat. Zehn Tonnen Salz aus dem Himalaja sorgen für Tiefenentspannung und Lebensenergie. Der Aufenthalt in dem Salarium hilft Menschen mit Atemwegserkrankungen ebenso wie Stressgeplagten.

Einen weiteren Sonderpreis erhielten Dr. Karl Weick und Tobias Donaubauer. Die beiden sorgen für Orientierung in einem immer komplexer werdenden Umfeld. Mit ihrem Navigationssystem findet man durch Flughäfen und große Gebäudekomplexe.

"Alle Teilnehmer sind Sieger und haben gezeigt, welch Innovationspotenzial in den Existenzgründern schlummert", so Wittmann. Zum zehnjährigen Jubiläum des Wettbewerbs hatte er einen ehemaligen Sieger geladen. Johannes Wille hatte den Businessplan-Wettbewerb 2003 gewonnen. Heute beschäftigt er sieben Mitarbeiter und bewegt sich sicher auf dem Terrain der Unternehmensberatung, des Mitarbeitertrainings und des Versicherungsgeschäfts.

Unterstützt wird der Wettbewerb von den Landkreisen, der Stadt Ingolstadt, erfahrenen Unternehmern und den regionalen Banken. Ingolstadts OB Dr. Alfred Lehmann fasste bei seiner Begrüßung die Bedeutung von Existenzgründungen zusammen. "Sie bringen mit neue Ideen Bewegung in den Markt, schaffen Arbeitsplätze und zahlen Steuern."

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