Augsburg (loi) - Kleiner geht's nimmer: Gerade zwei Atome treiben den Elektromotor an, den der Physiker Prof. Peter Hänggi mit seinen Mitarbeitern Sergey Denisov und Alexander Ponamarev von der Uni Augsburg konstruierte. Als Gehäuse brauchen die emsigen Winzlinge ein kreisrundes optisches Gitter aus Laserstrahlen. Darin fing Hänggi ein Starter- und ein Motor-Atom ein. Das eine kickt das andere durch elektromagnetische Wechselwirkung an - und schon läuft dieser Motor. Unaufhörlich, denn in der Quantenwelt fehlt jede Reibung.
Wozu diese Erfindung gut ist? Der Hänggi-Motor kann im innersten Innenleben der Materie Bewegungen auch gegen äußere Kräfte in Gang setzen. Fast zwei Jahre hat seine Arbeitsgruppe getüftelt.
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