Neuburg (xh) - "Hau Ruck!" Befehle wie dieser hallten am Samstag über den Volksfestplatz. 50 Männer vom Technischen Hilfswerk und der Wasserwacht Neuburg packten dort gemeinsam an und nach stundenlanger Arbeit stand am Abend das 25 mal 60 Meter große Festzelt. Es ist der erste Vorbote für das 41. Neuburger Donauschwimmen am kommenden Samstag. In dem Zelt werden am Samstagabend rund 1800 Maskerer beim traditionellen Donauschwimmerball schwitzen.

Dieses Spektakel musste heuer verlagert werden, weil die Mehrzweckturnhalle im Ostend saniert wird. Dort hatten sich die Teilnehmer am größten Winterschwimmen Europas seit 40 Jahren tagsüber jeweils versammelt und abends beim Ball gefeiert. Der Umzug in ein Festzelt verlangt den Organisatoren der Neuburger Wasserwacht viel Arbeit beim Aufbauen und auch Mehrkosten ab. "Doch wir wollen auch das 41. Donauschwimmen in gewohnter Weise und ohne Abstriche für die Teilnehmer durchführen", unterstreicht der Vorsitzende Günter Weiß.
Für den traditionellen Faschingsumzug in der Donau laufen bei Wasserwachtskassier Karl-Heinz Leder seit Monaten Anmeldungen ein. Bisher wollen 1703 Schwimmer sich in die kalten fluten stürzen. Leger setzt darauf, dass die Anzahl der Anmeldungen wieder im Bereich der vergangenen Jahre (1800 bis 2000) liegen wird. "Einige Gruppen und Teilnehmer melden sich immer erst kurz vor dem Startschuss an", weiß Leger.
Vize-Vorsitzender und Pressesprecher Roland Sammet nennt noch andere Zahlen. Am Samstag werden wieder rund 390 Leute, davon 200 aus der Wasserwacht, im Einsatz sein, um einen reibungslosen Ablauf im Wasser und an Land zu garantieren. Während sich Schwimmer noch bis 30. Januar, 11 Uhr, anmelden können, sind die 1800 Karten für den Donauschwimmerball längst vergriffen.
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