Donnerstag, 18. Januar 2018

26. Mai 2015 08:25 Uhr

Weichering

Horst Seehofer: „Uns geht es besser“

Ministerpräsident setzt auf regionale Energieversorgung und ist ein Anhänger einer zweiten Donaubrücke in Neuburg. Er hat noch mehr Botschaften

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Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer.
Foto: Bernhard Weizenegger

Eine regionale Energieversorgung ist für Horst Seehofer die Antwort auf die Herausforderungen der Energiewende. „Das ist die beste Lösung“, sagte der Ministerpräsident bei seinem Auftritt auf der Delegiertenversammlung der Kreis-CSU in Weichering.

„Ich bin nicht aus der Atomenergie ausgestiegen, um in die Kohle einzusteigen“, betonte Seehofer und erteilte den Plänen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eine Absage, neue Stromleitungen zu bauen, um Kohlestrom einzuspeisen. „In Berlin ist mancher verliebt in die Kohle“, es sei aber nachgerade ein Irrsinn, meinte der CSU-Parteivorsitzende, Irsching abzuschalten - das modernste Gaskraftwerk der Welt.

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Die jüngsten Irritationen um die Trassenpläne habe nicht die CSU angezettelt, meinte Seehofer weiter. Man sei von der Bundesnetzagentur um eine Stellungnahme gebeten worden. Die Südlink-Trasse solle Strom von der Nordsee über Hessen und Baden-Württemberg nach Bayern leiten. Da sei ein Abzweig nach Gundremmingen sinnvoller, als die Trasse durch ganz Franken zu führen. Ostlink solle dagegen auf bestehenden Trassen mit einem Endpunkt östlich von Ingolstadt oder im Raum Landshut verlaufen. „Das ist kein Sankt-Florians-Prinzip, sondern einfach die plausibelste Lösung mit der geringsten Belastung für die Bevölkerung“

In seiner Rede ging Horst Seehofer auch auf die weitere Entwicklung der Region ein. Bayern sei das einzige Bundesland, das laut Bevölkerungsprognose 2032 der Bundesregierung nicht schrumpfen werde. Und eine der Wachstumsregionen im Freistaat ist der Raum Ingolstadt mit dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. „Das ist eine gute Botschaft für junge Leute. Wachstum ist die Voraussetzung für Wohlstand und soziale Sicherheit“, betonte der Ministerpräsident. Gerade deshalb freue er sich besonders über die Ansiedlung der Audi AG in Neuburg, ein Signal für die Entwicklung der Stadt.

„Ich bin auch weiter ein Anhänger einer zweiten Donaubrücke in Neuburg.“ Infrastrukturelle Probleme zu lösen sei sicher nicht einfach, man müsse eben „Gehirnschmalz“ einsetzen und zusammen an einem Strang ziehen. Nur so seien künftige Herausforderungen zu meistern. Notorisch unzufriedenen Geistern empfahl Horst Seehofer, sich bewusst zu machen, in welchem Land und in welchen Zeiten man lebe. „Wenn es Deutschland gut geht, können wir Bayern sagen, uns geht es besser.“

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Ein Artikel von
Norbert Eibel

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