Ingolstadt (nr) - Mit dem Start in die Spielzeitpause übergibt die Gründerin des Ingolstädter Altstadttheaters, Ingrid Cannonier, die künstlerische Leitung der kleinen Bühne in der Kanalstraße an Johannes Langer.
Unter der Leitung von Ingrid Cannonier präsentierte das Altstadttheater in vier Spielzeiten zwölf Eigenproduktionen und zahlreiche Gastspiele und Kooperationen. Knapp 24 000 Besucher kamen zu den rund 300 Veranstaltungen. Mit einer durchschnittlichen Platzauslastung von über 80 Prozent hat sich das Altstadttheater damit innerhalb kürzester Zeit etabliert und ist zu einem festen Bestandteil des Ingolstädter Kulturlebens geworden.
Nach fünf Jahren ehrenamtlichen Engagements wird Ingrid Cannonier nun andere Projekte übernehmen, dem Altstadttheater aber weiter die Treue halten: In jeder Spielzeit wird sie bei einer Eigenproduktion auf oder auch als Regisseurin hinter der Bühne zu erleben sein.
Johannes Langer, der den Ingolstädtern als langjähriges Ensemblemitglied des Theaters Ingolstadt ebenso bekannt ist wie aus diversen Altstadttheater-Inszenierungen wird Ingrid Cannoniers Konzept beibehalten und das Haus für zusätzliche Veranstaltungsreihen und neue Publikumsschichten öffnen.
Künftig mehr Konzerte und Diskussionsabende
Geplant sind neben Konzerten im Rahmen der Ingolstädter Jazztage auch eine Diskussionsreihe zu Ingolstadt und der Region und ein Theaterprojekt mit jungen MigrantInnen aus Ingolstadt. Johannes Langer wird seine Pläne für die kommende Spielzeit und das neue Erscheinungsbild im September vorstellen.
Die erste Premiere unter seiner Leitung findet am 1. Oktober statt: Karl Absenger inszeniert "Honigmond" von Gabriel Barylli mit Cécile Bagieu, Margret Gilgenreiner und Bettina Schönenberg.
Eine Meldung versüßte Cannonier den Abschied: Ihre Fassung von Arthurs Schnitzlers Reigen begeisterte bei einem Gastspiel im Rahmen der Bayerischen Theatertage in Coburg.
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