Bürgermeister lobt Fortschritte. Grabgebühren angehoben

Weichering Auch wenn die Anhebung moderat ausfiel, so wird in der Summe das Sterben in der Gemeinde Weichering teurer. In seiner Sitzung am Montagabend hob der Gemeinderat nach einer vorhergegangenen Rechnungsprüfung und mit Zustimmung der Landkreisbehörde bei vier Gegenstimmen die Grabgebühren an. Demzufolge kostet ein Reihengrab anstelle von bisher zwölf Euro nunmehr jährlich 20 Euro. Für ein Grab mit zwei Familienmitgliedern müssen nun statt 16 in Zukunft 26 Euro und für ein Familiengrab für vier Mitglieder statt bisher 28 nunmehr 42 Euro gezahlt werden. Die Grundgebühr für Urnengräber wurde von zwölf auf 16 Euro angehoben.
Die Heizung läuft, der Strom ist da, das Mobiliar ebenfalls und die Krippenkinder haben endlich ihre sanitären Anlagen. „Es ist ein guter Fortschritt zu erkennen“, lobte Bürgermeister Thomas Mack den Zustand des sanierten Kindergartens einschließlich des Anbaus zum Betreiben der Kinderkrippe. Selbst das Landratsamt habe grünes Licht gegeben und den Abbau des Containers als Übergangslösung während der Umbauphase ausdrücklich befürwortet.
Die Sanierung der Geh- und Radwege im Ortsteil Lichtenau lässt noch auf sich warten. Die Verwaltung hat nämlich zu dem bereits bestehenden Angebot ein Gegenangebot eingefordert. Leider sei dieses bis heute noch nicht eingetroffen, so der Rathauschef.
Stattgegeben wurde dem Wunsch eines Anwohners, zur Leistungserweiterung seiner Photovoltaikanlage „Am Steilerweg“, eine Leitung zur Anbindung an die Trafostation am Nelkenweg verlegen zu dürfen. Praktisch im Schnellverfahren einstimmig beschlossen wurde die Aufhebung des Bebauungsplanes „Grießläcker“ von 1973.
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