Mittwoch, 13. Dezember 2017

04. Juli 2015 00:33 Uhr

Lesung

Mord und Totschlag in Oberbayern

Leonhard Seidl stellte jetzt im Cafe Wort.Schatz sein neues Buch vor. Es ist weit mehr als ausschließlich Belletristik Von Annemarie Meilinger

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Wer hat die Muscheln in der Muschelgrotte am Neuburger Schloss geklaut und vor allem: warum? In der Absicht, dieses Geheimnis herauszufinden, kommt ein unkonventionelles Pärchen in die Ottheinrichstadt. Er ist von Berufs wegen Schnüffler und heißt Django, seine Begleiterin ist seine Oma. Er ist etwas auffällig mit seinem Hut und sie etwas peinlich mit ihrer neugierigen Fragerei. Zusammen stehen sie dem verzweifelten Schlossverwalter Fabian Lotz zur Seite, der eine Plattenladenbesitzerin als Hexe bezeichnet und als Diebin wertvoller Muscheln bezichtigt. So zu lesen in der Kurzgeschichtensammlung „Wer mordet schon in Oberbayern“, die zugleich auch ein kleiner Reiseführer der besonderen Art ist.

Ortskundige Leser begegnen im Buch vertrauten Örtlichkeiten wie der Schlossterrasse, Hof- und Kräutergarten, Donaukai und Leopoldineninsel, Rathaus, Marienbrunnen, Hofapotheke, der Markthalle am Schrannenplatz, dem Oberen und dem Unteren Tor und vielen anderen Wahrzeichen der Stadt mehr.

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Wer also die Erlebnisse Djangos und seiner Oma verfolgt, wandelt gleichzeitig auf Neuburger Pfaden – wie auch auf anderen in Oberbayern, denn Autor Leonhard F. Seidel lässt seine Kurzkrimis an Schauplätzen wie Ingolstadt, Pfaffenhofen und Eichstätt spielen. In Burghausen sind seine Helden ebenso unterwegs wie in Erding, in Dachau und in Freising. Alle Krimis sind vollgepackt mit Informationen über die Orte der Handlung, sodass der Leser neben der spannenden Geschichte auch eine Menge Geschichten und Wissenswertes über die bayerischen Städte erfährt. So flüchtet der Verdächtige über die Hutzeldörre, wobei der Verfolger über einen Dackel stolpert. Die Gässchen der Neuburger Altstadt mit ihrer „altehrwürdigen, aristokratischen Szenerie“ sind ebenso beschrieben wie die seltsame Stille, die sich an manchen Tagen dort ausbreitet.

Die Vorstellungstour für sein neuestes Werk „Wer mordet schon in Oberbayern“ startete Leonhard F. Seidl jetzt in Hedwig Esers „Cafe Wort.Schatz“ am Neuburger Donaukai. Für die handverlesene Zuhörerschar agierte er in einer Art Szenischer Lesung ganz alleine, weil sich keiner der Anwesenden überreden ließ, eine Rolle zu übernehmen. So schlüpfte er für die knackigen bayrischen Dialoge in verschiedene Rollen und lockerte damit seinen Vortrag auf. Der aus dem Isental bei München stammende ehemalige Krankenpfleger und Sozialarbeiter ist – so erzählte er nach der Lesung - einer der unter einem Prozent der Schriftsteller, die von ihrem Beruf leben können. Derzeit schreibt er mit Unterstützung des Münchner Literaturhauses an seinem vierten Roman. Aber jetzt ist er einmal sein Reiseführer-Krimi-Mix „Wer mordet schon in Oberbayern?“ im Buchhandel erhältlich.

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