Ingolstadt (nr) - "Sicherlich können auch wir den Beschäftigungs-Frühling nicht herbeizwingen, aber wir können uns - statt zu jammern - rüsten, um auf ihn vorbereitet zu sein. Denn: In der Krise ist vor dem Aufschwung!" brachte es Rolf Zöllner, Leiter der Agentur für Arbeit Ingolstadt, bei seiner Eröffnungsrede zur 4. Zeitarbeitsmesse im Theater auf den Punkt.

OB Alfred Lehmann wandte sich gegen "übertriebene Schwarzmalerei" und betonte, dass sich "die Zeitarbeit für viele als Instrument des Einstiegs in den ersten Arbeitsmarkt erwiesen hat. Mit der Zeitarbeit werden dem Arbeitsmarkt in Ingolstadt und der Region innovati-ve Impulse gegeben und Arbeitssuchende in den Arbeitsmarkt integriert."
30 Personaldienstleiter aus der Region, die Agentur für Arbeit Ingolstadt als Veranstalter sowie das Jobcenter Ingolstadt und die Arbeitsgemeinschaften der Landkreise stellten sich dem Ansturm der gut 2500 Besucher und machten deutlich, dass Zeitarbeit vor allem in Phasen unsicherer Zukunftsprogno-sen einen Faktor der Stabilität und Flexibilität, sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber, darstellt.
"Dass wir die Zeitarbeitsmesse zum 4. Mal in Folge durchführen zeigt deutlich, dass sich dieses Format bewährt hat und eine spezielle und notwendige Plattform bietet. Die Zeitarbeit entwickelt sich positiv zu einer Beschäftigungsform weiter, die von Arbeitssuchenden nicht mehr als zweite Wahl empfunden werden muss" bilanziert Rolf Zöllner.
Neben dem Informations- und Beratungsangebot der Aussteller rundete eine hochkarätig besetzte Vortragsreihe rund um die Themen Beruf und Karriere die Veranstaltung ab.
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