Dienstag, 16. Januar 2018

17. November 2016 00:34 Uhr

Vogelgrippe

Noch spricht nichts gegen die Weihnachtsgans

In Teilen Bayerns müssen Geflügelhalter ihre Tiere in Ställen einsperren. Wie es bei uns im Landkreis aussieht Von Norbert Eibel und Claudia Stegmann

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Für Gänse, Hühner und anderes Geflügel gelten aktuell keine Einschränkungen. Denn für eine Vogelgrippe gibt es im Landkreis keine Anzeichen.
Foto: Bernhard Weizenegger

Die Vogelgrippe grassiert nun auch im Freistaat. Gestern hat der Landkreis Traunstein für Geflügelhalter rund um den Chiemsee eine Stallpflicht erlassen. Tags zuvor hatte das Landratsamt Rosenheim denselben Schritt getan, schon länger gilt die Aufstallpflicht am Bodensee und am Ammersee. Für den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sieht Norbert Kieslich, Leiter des Veterinäramtes, dennoch keinen Grund zur Beunruhigung und gibt Entwarnung. „Es gibt keinerlei Anzeichen bei uns.“

Aus diesem Grund ist auch Edith Gastl-Häckl noch ganz entspannt. Die Landwirtin aus dem Rainer Stadtteil Etting, die auch auf dem Neuburger Wochenmarkt unter anderem Geflügel und Eier anbietet, hat bislang keine Vorkehrungen getroffen. Auf ihrem Hof läuft alles wie gewohnt. Ihre Hühner werden ohnehin im Stall gehalten und bewegen sich damit auf sicherem Terrain. Puten, Ente und Gänse haben dagegen einen großen Freilauf. Sie müssten, sollte die Vogelgrippe auch im Landkreis ausbrechen, eingesperrt werden. Wie Edith Gastl-Häckl sagt, seien vor allem Hühner und Puten für das Virus anfällig. Enten und Gänse seien der Krankheit gegenüber zäher. Verbraucher müssten sich nach ihren Worten derzeit keine Sorgen machen. Denn Hähnchenprodukte werden durchgegart, sodass mögliche Viren abgetötet werden.

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Eine flächendeckende Stallpflicht ordnen der Freistaat oder der Bund an. Vor zehn Jahren grassierte die Geflügelpest bereits einmal in Bayern, damals handelte es sich um den Subtyp H5N1. Aktuell wurden bei einer im Landkreis Lindau tot aufgefundenen Reiherente sowie bei einem Schwan und bei Möwen im Friedrich-Loeffler-Institut bei Greifswald die hochansteckende Form H5N8 nachgewiesen. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weist auf kontinuierlich Monitoringprogramme bei Wildvögeln und Hausgeflügel hin. Die Gefahr besteht, dass die Influenzaviren von Wildvögeln auf Nutzgeflügel überspringen. „Wasservögel“, weiß Norbert Kieslich „sind besonders anfällig“, die aktuellen Fälle deshalb auch an klassischen Rastplätzen aufgetreten. Das LGL hat speziell für Tierhalter ein Merkblatt mit Angaben, wie das Risiko eines Eintrages der Geflügelpest in Bestände reduziert werden kann, erarbeitet.

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