Neuburg Nach dem ersten Prozesstag um die sogenannte Abhöraffäre am Landratsamt und die dort erhobenen Vorwürfe seitens des Angeklagten hat sich nun der Personalrat der Behörde zu Wort gemeldet. Denn durch unsere Berichterstattung ist bedauerlicherweise der Eindruck entstanden, dass der Personalrat einen im Raum stehenden Mobbingvorwurf aus der Personalakte des Angeklagten gelöscht hat. Dem ist allerdings nicht so. Im Gespräch mit der Neuburger Rundschau machten Personalratsvorsitzende Sonja Auer-Strobl und ihr Stellvertreter Peter Griebel deutlich, dass sie grundsätzlich keinerlei Einfluss auf die Personalakten der Mitarbeiter - und damit auch nicht auf die des angeklagten Beamten - nehmen können. Aus diesem Grund habe der Personalrat weder die Möglichkeit noch das Recht gehabt, einen Mobbinghinweis aus der Akte zu löschen. (clst)
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