Donnerstag, 18. Januar 2018

11. Juni 2014 00:34 Uhr

Konzert

Quirlig, orientalisch, fetzig

Die Mallet Connection begeisterte mit ganz außergewöhnlichen Instrumenten

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Die Mallet Connection in der Schlosskapelle (von links): Ferdinand Reitberger, Manuel Ehlich und Bernhard Reitberger.
Foto: Clara Böcker

Ungewöhnliche Klänge waren am Sonntagabend in der Schlosskapelle zu hören: Bernhard Reitberger begeisterte mit seiner „Mallet Connection“.

Damit wurde die Reihe „Kleine Konzerte in der Schlosskapelle“ fortgesetzt. Der Leidlinger Musiklehrer Bernhard Reitberger und seine Schüler Ferdinand Reitberger und Manuel Ehlich setzten innerhalb der Reihe einen Akzent. Denn ihre Instrumente gelten wohl eher als ungewöhnlich, die drei Musiker ließen am Sonntag zum Beispiel das Vibraphon oder das Marimbaphon erklingen.

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Die feine Akustik in der Schlosskapelle trug dazu bei, dass die dynamischen Veränderungen, von denen die Stücke der Vibraphonisten lebten, für die Zuhörer gut nachzuvollziehen waren. Gleich zu Beginn des Konzerts verstand es Bernhard Reitberger mit seiner mitreißenden Interpretation des an Minimal Music angelehnten „Rhythm Songs“ von Paul Smadbeck das Publikum zu begeistern. Interessant ist dabei, dass er mit seinem Instrument Melodie und Rhythmus gleichzeitig erzeugen kann. Bei jeder Wiederholung der Melodie veränderte er ein bestimmtes Stück, für den Zuhörer kaum bemerkbar.

Im Kontrast dazu folgte ein Werk von Joseph Haydn, „Divertimento“. Die „Ballad for Vibes“ von Wolfgang Schlüter ließ die Musiker regelrecht mit ihrem Instrument verschmelzen, auch Schlagzeuger Manuel Ehlich unterstrich den Rhythmus des Stücks sehr passend. Abwechselnd hin und her zwischen quirligen, sprudelnden Passagen und nachdenklichen, eher leisen Teilen sprang das Stück „Mexican Dances“. Jazzfans kamen bei „Crazy Cat“ auf ihre Kosten, der swingende und groovende Song machte das sanfte Tapern einer Katze hörbar. Lauter und durchdringender wurde es bei „Trance“ von David Friedmann. Auch hier begleitete Manuel Ehlich auf dem Schlagzeug. Die dynamische Steigerung erinnerte an ein Karussell, das sich immer schneller dreht, bis es bei der höchsten Geschwindigkeit angekommen ist. Dagegen wurde es bei „Double Groove“ von Eckhard Kopetzki wieder cooler, der orientalisch angehauchte Song lebte von wiederkehrenden Melodien, dunkle Akzente setzte das Marimbaphon, das Vibraphon war für die helleren, metallenen Töne verantwortlich. Einen dominanten Schlusspunkt setzte das Trio mit „A Piece of Rock“. Laut, fetzig, rockig, die Musiker nutzten das dynamische Potenzial ihrer Instrumente noch einmal voll aus. (cmb)

Zwischen Mai und September gastieren jeden Sonntag um 19 Uhr Musik-Formationen in der Kapelle in der Altstadt.

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