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Freizeit: Schlaglochpiste entschärft

Freizeit

Schlaglochpiste entschärft

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    Michael Pichler von der Tiefbauverwaltung des Landratsamtes assistiert beim Abladen des ausgebrachten Quetschkieses.
    Michael Pichler von der Tiefbauverwaltung des Landratsamtes assistiert beim Abladen des ausgebrachten Quetschkieses.

    Neuburg-Schrobenhausen Truppführer Michael Pichler weist den Kieslaster ein, und dann kippt der Zwölftonner zwei Hängerladungen feinen Quetschsand mitten auf den Radweg im Auwald. Der harte Winter hat dem Donauradweg arg zugesetzt und tiefe Spuren, sprich Schlaglöcher, hinterlassen. Besonders in Mitleidenschaft gezogen war der Wegabschnitt von Schloss Grünau bis nach Weichering. Dort war gestern die Tiefbauverwaltung des Landkreises mit schwerem Gerät unterwegs, um die Trasse zu präparieren.

    Rechtzeitig vor dem Start der Freiluftsaison wolle man die Arbeiten abgeschlossen haben, versichert Michael Pichler, damit Radwanderer ihre Drahtesel auch richtig laufen lassen könnten. Doch schon jetzt seien zahlreiche Radler unterwegs. „Ganz erstaunlich“, wundert er sich. „Immerhin ist es unter der Woche und das Wetter war die letzten Tage auch nicht so ideal.“

    Angefangen hat der Trupp an der westlichen Landkreisgrenze bei Bertoldsheim und ist nun schon die zweite Woche beschäftigt. Auf immerhin rund 30 Kilometer passiert der Radfernweg, der durch acht Länder die Donauquelle mit der Mündung ins Schwarze Meer verbindet, längs des Stroms den Landkreis. Über die Alternativroute auf Neuburger Stadtgebiet, die der Stadtrat im März 2011 beschlossen hat, werde derzeit noch verhandelt, erklärt Marieluise Kühnl, Sachgebietsleiterin Tourismus. Statt entlang der Hauptverkehrsader an der Grünauer Straße soll die Route am Südufer durch den Englischen Garten und auf dem Deich bis nach Schloss Grünau führen. Doch müssen dafür mit den Grundstückseignern, Eon Bayern, dem Wasserwirtschaftsamt und dem Freistaat Bayern, Abmachungen getroffen werden.

    Nach dem Regen nochmals walzen

    Außerhalb des Neuburger Stadtgebietes und der Ortschaften ist der Donauradweg nicht asphaltiert und muss deshalb aufwendig instand gehalten werden. „Das letzte Mal waren wir erst vor zwei Jahren hier“, erinnert sich Michael Pichler. Aber Fahrbahnunebenheiten würden den Radfahrern schließlich den Spaß verderben und die Erholung in der schönen Landschaft schmälern.

    Nachdem der Kies auf den Weg gekippt ist, ebnet eine Walze das Material ein. „Jetzt fehlt nur noch genügend Regen“, wünscht sich Michael Pichler. „Erst dann ist der Quetschsand verdichtet und wir fahren noch mal mit der Walze drüber.“ Danach ist der Radweg wieder in Topzustand. Wenn das Wetter dann noch passt, kann die Radsaison beginnen.

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