Ingolstadt (nr) - Das schulübergreifende Theaterprojekt mit dem Stück "Wir Mädchen vom Raum 28" wird von Susanna Stich-Bender im Rahmen von Literatouring mit Schülern der Ingolstädter Gymnasien durchgeführt. Premiere ist morgen.
Das Theater thematisiert die Zeit des Nationalsozialismus, die Judenverfolgung und die Situation in den Konzentrationslagern. Im Zimmer 28 im Mädchenheim L410 in Theresienstadt lebten von 1942 bis 1944 30 Mädchen auf 30 Quadratmeter. Die Mädchen waren zwischen zwölf und 14 Jahren alt, schrieben Briefe, schlossen Freundschaften und nur 15 von 60 Mädchen, die in dem Zimmer 28 lebten, blieben am Leben.
Im Barocksaal des Stadtmuseums wird das Projekt zunächst am Freitag, 20. November, um 19 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt. Alle Schulen der Stadt und der gesamten Region können in der Zeit vom 24. bis 26. November jeweils zwischen 12 und 14 Uhr diese Veranstaltung besuchen. Buchungen sind über das Stadtmuseum (0841/3051885) möglich. Es besteht auch die Möglichkeit, die zeitgeschichtliche Abteilung des Stadtmuseums zu besuchen, in der das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus integriert ist.
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