In Oberhausen sollen Tierbesitzer sensibilisiert werden
Der Finanzplan für 2012 ist genehmigt, die Verwaltung ist entlastet worden. Und auch die Geschäfte der Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft für kommunale Dienstleistung Oberhausen, kurz VBO, wurden überprüft und für rechtens befunden. Oberhausens Gemeinderat beschäftigte sich aber bei seiner Sitzung am Mittwoch Abend nicht nur mit Zahlen.
Genauso standen die Anträge der Bürgerversammlungen auf der Tagesordnung. Bürgermeister Fridolin Gößl berichtete, wo die Gemeinde bei den einzelnen Punkten gerade steht. Den Bedarf an Kita-Plätzen würde man weiter im Auge behalten, so Gößl. „Allerdings verzeichnen wir gerade sehr wenig Geburten. Bleibt das so, entschärft das unser Problem mit den Betreuungsplätzen.“ Außerdem wolle man mit dem Landratsamt klären, inwieweit man solche Kit-Plätze bei der Mittagsbetreuung für Kindergarten- und Schulkinder unterbringen könnte.
Wegen der häufig zu spät im Unterricht erscheinenden Schüler, die mit dem Bus zur Schule kommen, ist die Gemeindeverwaltung ebenfalls ans Landratsamt herangetreten. Da müsse der Busfahrplan angepasst werden.
Trotz vieler Stimmen aus der Bevölkerung will die Gemeinde erst einmal keine Leinenpflicht für Hunde einführen. Dazu Gößl: „Eine Leinenpflicht ist nicht zu überprüfen. Wir sollten aber die Hundebesitzer noch einmal eindringlich sensibilisieren, damit nicht ganze Wege zu Hundeklos verkommen.“ Der Gemeinderat folgte diesem Vorschlag einstimmig.
Ob der Wertstoffhof in Sinning bleibt oder nicht , sei noch nicht entschieden, so das Gemeindeoberhaupt weiter.
Die VBO hat 2010 einen Verlust von knapp 38000 Euro verzeichnet. Dieser wird als Verlustvortrag mit dem Bilanzgewinn verrechnet, so Gößl. Die Bilanzsumme der Verwaltungsgesellschaft lag 2010 bei 10,3 Millionen Euro.
Zum Schluss äußerte sich 3. Bürgermeisterin Mini Forster-Hüttlinger über ein Problem auf den Wanderwegen und rund um das Waldbad. „Immer mehr Reiter nutzen auch die engsten Wanderwege. Es kommt dabei immer wieder zu Begegnungen der unliebsamen Art mit Fußgängern. Das kann auch mal gefährlich werden. Außerdem liegt alle zehn Meter ein Haufen.“ Gößl versprach, sich der Thematik anzunehmen. „Vielleicht brauchen wir am Freibad eine Beschilderung.“
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren