Justiz reagiert auf die tödlichen Schüsse auf einen Staatsanwalt in Dachau
Auf den jüngsten Vorfall im Amtsgericht Dachau hat jetzt auch das Amtsgericht Neuburg reagiert. In einer Sitzung der Gerichtsdirektoren in Pfaffenhofen wurden am Montag weitere Sicherheitsvorkehrungen für die Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk beschlossen.
Neben der gängigen Videoüberwachung wird seit Dienstag auch eine verschärfte Eingangskontrolle mit einer Handsonde durchgeführt. Die drei Justiz-Sicherheitssekretäre Simone Buchner, Eugen Kroll und Leo Schiller überprüfen mit dem Gerät jeden Besucher auf gefährliche Gegenstände und verbotene Waffen. Schlägt der Signalton an, wird der Besucher noch einmal per Hand abgetastet und muss die bedenklichen Objekte bis zum Verlassen des Gerichts bei den Wachleuten abgeben. Ein Taschenmesser sowie zwei zehn Zentimeter lange Scheren haben die Beamten bereits gefunden. Die Kontrollen werden vorerst zwei Mal pro Woche jeweils zwei Stunden lang durchgeführt.
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